Seite neu laden

Suche nach Neuzugängen wird bei RB Leipzig intensiviert

Naby Keita. Foto: GEPA Pictures.

Naby Keita. Foto: GEPA Pictures.

Zwei Monate ist der letzte Transfer bei RB Leipzig her. Mit Naby Keita wurde damals so etwas wie der Königstransfer getätigt. Anschließend einigte man sich in Sachen Sprachregelung bei den Verantwortlichen von RB Leipzig darauf, dass man sich erst mal den Kader in der Vorbereitung anschaue und man keine Not habe, kurzfristig etwas zu machen.

Am Ende des Trainingslagers und nach dem Wechsel von Anthony Jung nach Ingolstadt war man dann spätestens soweit, dass man vereinsseits die Not zumindest als so groß erachtete, dass man noch einen Abwehrspieler und vielleicht auch einen offensiven Akteur holen wollte. Ohne Schnellschüsse zu tätigen freilich.

Nach der Niederlage im DFB-Pokal in Dresden ist man einen Schritt weiter Richtung Transferpanik und weiß nun, „dass wir bis zum Bundesligastart in Hoffenheim noch ein wenig nacharbeiten müssen“ (Mintzlaff).

BILD sieht nun neben einem Innenverteidiger und einem offensiven Akteur auch noch einen Außenverteidiger auf der Liste. Oliver Mintzlaff erklärt zumindest, dass es „möglich“ sei, dass mehr als zwei Akteure kommen und dass man sich „jetzt den gesamten Kader noch einmal genau anschauen“ wird. Klingt eher nach tieferem Griff ins Portemonnaie.

Der Kicker bringt an konkreten Namen erneut Matthias Ginter (auch bei Wolfsburg auf dem Zettel) und Serge Gnabry ins Gespräch. BILD meint, dass RB Leipzig bei Ginter keine Chance hat und verweist in dem Zusammenhang auf verschiedene Spielerabsagen gerade im Defensivbereich.

Die LVZ wünscht sich derweil ein Aufweichen der RB-Regel, nur Spieler bis 23 Jahre zu holen und will folglich mehr Erfahrung im Team. Was Oliver Mintzlaff wiederum in BILD mit Verweis auf die eigene Philosophie zurückweist („Eine Niederlage wirft da nicht das ganze Konzept über den Haufen.“).

Viel Palaver und neun Tage vor Schließen des Transferfenster durchaus auch langsam Zeitdruck, was Neuverpflichtungen angeht..