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Salzburgs Oscar Garcia unzufrieden mit Transferpolitik

Eher unzufrieden mit der aktuellen Transferpolitik seines Klubs: Salzburg-Coach Oscar Garcia. Foto: Imago.

Eher unzufrieden mit der aktuellen Transferpolitik seines Klubs: Salzburg-Coach Oscar Garcia. Foto: Imago.

Deutlich unzufrieden hat sich Salzburgs Trainer Oscar Garcia nach dem Transfer von Bernardo zu RB Leipzig geäußert. „Wir haben jetzt Liefering A und Liefering B,“ erklärte er am Rande der Partie von Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien in Anspielung auf den FC Liefering, der Talente für Red Bull Salzburg ausbildet. „Es ist nicht einfach, damit umzugehen“, dass man nur noch eine „Ausbildungsmannschaft“ für RB Leipzig sei.

Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund versuchte es via laola1.at etwas diplomatischer, verwies darauf, dass man „natürlich ein Ausbildungsverein“ ist und Bernardo sich kurzfristig für den Wechsel entschieden hat. Auf jeden Fall versuche man Spieler auch zu halten, aber es gebe „Prioritäten“, wenn Leipzig einen Salzburger Spieler auf dem Zettel hat.

Ungewöhnlich am Transfer von Bernardo nach Leipzig auch, dass Ralf Rangnick gestern vor dem Spiel in Hoffenheim am Sky-Mikro erklärte, dass man sich noch auf die Ablöse einigen muss, diese aber unter dem liegen werde, was aktuell für andere Innenverteidiger auf dem Transfermarkt gezahlt werden müsste.

Es ist durchaus unüblich und zeigt die besondere Beziehung zwischen Salzburg in Leipzig, dass eine Transfersumme erst nach der offiziellen Bekanntgabe des Wechsels ausgehandelt wird.

Auch in den Worten von Christoph Freund spiegelt sich das wieder. Gefragt, ob man sich nach der Absage von Martin Hinteregger mit RB Leipzig „gemeinsam auf Bernardo geeinigt“ habe, antwortet er bei laola1.at: „Es ist so entschieden worden.“