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Falsches Spiel von Hinteregger?

Seine Kritik traf ins Schwarze, kommt jetzt der Bumerang? Martin Hinteregger (Foto: Gepa-Pictures/Felix Roittner)

So scharf wie Martin Hinteregger hat noch kein Spieler das Red-Bull-Fußballimperium kritisiert. Nun wehrt sich RB Leipzig gegen die Vorwürfe. Wie die Bild-Zeitung aus Vereinskreisen erfuhr, soll sich der Innenverteidiger während der Europameisterschaft durch seinen Berater selbst bei RBL angedient haben. Doch damals habe Sportdirektor Ralf Rangnick noch abgelehnt.

Als sich beide Parteien nach der EM doch wieder annäherten, habe es ein halbstündiges Skype-Gespräch zwischen Hinteregger sowie Rangnick und Trainer Ralph Hasenhüttl gegeben. Auch bei den Spielern Stefan Ilsanker und Marcel Sabitzer soll sich der 25-Jährige über RBL und Leipzig erkundigt haben.

Wenige Tage später sagte der Nationalspieler plötzlich ab und schimpfte nun in deutlicher Diktion öffentlich über die Leipziger Transferpolitik. Dass er selbst zunächst seinen Wechsel nach Leipzig forciert haben soll, erwähnte er freilich nicht.