Seite neu laden

Tuchel: „Kollegiale, freundschaftliche Beziehung zu Rangnick“

Thomas Tuchel. Foto: Imago.

Thomas Tuchel. Foto: Imago.

Vor dem Spiel bei RB Leipzig hat Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel seine Sicht der Dinge auf den zweiten Spieltag dargelegt. RBLive! hat die wichtigsten Aussagen von der Pressekonferenz des BVB zusammengestellt.

Tuchel: „Sehe RB Leipzig nüchtern und komplett sportlich. Vorbereitung mit größtmöglicher Sorgfalt.“

„RB Leipzig mit viel individueller Klasse und Geschwindigkeit. Erstes Heimspiel von RB. Wir wissen, was uns sportlich und emotional erwartet. Sind gut vorbereitet. Müssen die Situation so annehmen, wie sie ist. Ob sie Aufsteiger sind oder nicht, spielt keine Rolle.“

„Mario Götze steht im Kader und ist eine Option für die Startelf. Letztes Mal nicht im Kader, weil er eine Verhärtung hatte in der Woche davor. Bin froh, dass Mario Götze früh von der Nationalelf zurückgekehrt ist.“ Die ständige Beobachtung von Götze und die Kritik an ihm tue nicht nur gut. „Da werden auch Grenzen überschritten.“

Zum Fan-Boykott: „Kann mir gut vorstellen, dass Menschen mit RB Leipzig fremdeln. Müssen aber anerkennen, dass die Zeit weiterschreitet und Regeln ausgereizt werden.“ Namensgebung von RB Leipzig vielleicht nicht glücklich. Vielleicht wäre es auch besser gewesen, bestehende Strukturen hochzubringen. „Will mich nicht als Richter aufspielen. Müssen anerkennen, dass es unterschiedliche Klubs gibt.“

Kein Eingehen vor dem Spiel gegenüber der Mannschaft auf den Fan-Boykott. Mannschaft wird auf Stimmung und aggressive Spielweise von RB eingestellt. „Wird ein enges Spiel, in dem es um Kleinigkeiten geht. Wird nicht nur spielerisch zu lösen sein.“

Man werde sehen, wie man mit Frust von nicht eingesetzten Spielern umgehen kann. Dürfe sich nicht auf die Mannschaftskollegen übertragen.

Zu Hasenhüttl: „Würde mich wundern, wenn sie sich hinten reinstellen. Ralph hat in Ingolstadt hervorragend gearbeitet. Treffen mit ihm bisher sehr umgänglich. Freue mich, ihn als Kollegen zu treffen. Hat eine ambitionierte Aufgabe übernommen. Wird mit Leipzig ähnlich frech auftreten wie mit Ingolstadt. Werden kompakt und aggressiv verteidigen und uns das Leben schwer machen.“

Zu Ralf Rangnick: „War sehr wichtig für meine Entwicklung.“ In Ulm von ihm taktisch geschult und von Verteidigung im Raum überzeugt. „War nicht immer einfach mit mir. Ralf hat mir damals die Augen geöffnet. Habe anschließend Fußballspiele mit anderen Augen gesehen. Hat uns Vorwärtsverteidigen und Pressing erklärt. War maßgeblich beteiligt, mich in den Nachwuchs des VfB Stuttgart als Trainer zu holen. Hat mich überredet ein Praktikum zu machen.“ Leidenschaft wurde dort geweckt. „Haben uns nie aus den Augen verloren. Immer eine kollegiale, freundschaftliche Beziehung geblieben.“ Von der Absage letzte Saison von ihm an RB sei nichts persönliches geblieben.

Sven Bender laboriert weiter an Olympia-Verletzung. „Kein Mannschaftstraining.“ Gilt auch bei Marco Reus. Beide kein Kaderthema. Mikel Merino fällt auch verletzt auf. Shinji Kagawa ist fraglich für Leipzig. Hat leichte Probleme am Knöchel, könnte aber noch reichen.