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Leihspieler von RB Leipzig bisher ohne Glück

Das Klublogo hat sich verändert, die Sachlage nicht: meist bleibt es beim Trainingsanzug für Massimo Bruno und Atinc Nukan. Foto: Imago.

Das Klublogo hat sich verändert, die Sachlage nicht: meist bleibt es beim Trainingsanzug für Massimo Bruno und Atinc Nukan. Foto: Imago.

Nicht so richtig rund läuft es bisher für die Spieler, die RB Leipzig in diesem Sommer verliehen hat. Spielpraxis springt jedenfalls kaum heraus. Das gilt insbesondere für das Millionen-Trio Omer Damari, Atinc Nukan und Massimo Bruno, für das RB Leipzig einst bei Verpflichtung irgendwas bei knapp 20 Millionen Euro zahlte. Sechs Einsätze und knapp 90 Minuten Spielzeit stehen für alle drei zusammen bisher zu Buche.

Bei Omer Damari sind es wieder mal kleinere Verletzungen, die ihn zurückwerfen und nur wenig Einsätze bei den New York Red Bulls zulassen. Drei Ligaspiele mit insgesamt 51 Minuten Spielzeit und ohne Tor, dazu eine Eiwechslung in der Champions League Nord- und Mittelamerikas mit einem Tor. Die wenig berauschende Zeit des Israelis, der einst im Dress von Austria Wien Ralf Rangnick berauschte, geht offenbar weiter. Im Winter endet seine Leihe nach New York und er muss eigentlich wieder zurück nach Leipzig.

Nicht viel besser ergeht es Massimo Bruno beim Europa-League-Teilnehmer RSC Anderlecht. Drei Ligaspiele mit insgesamt 38 Minuten Einsatzzeit und ohne Tor. Nur im Landespokal durfte er gegen einen Zweitligisten mal 90 Minuten mitspielen. Die Hoffnungen auf Spielzeit gehen für den Belgier noch nicht auf.

Das gilt umso mehr für Atinc Nukan, der beim Champions-League-Teilnehmer Besiktas Istanbul noch nicht mal einen Platz auf der Ersatzbank findet. Das ist im Vergleich zu RB Leipzig sogar noch mal ein Rückschritt, statt des erhofften Fortschritts.

Bleiben noch zwei Spieler, die verliehen wurden, für die die Leihklubs aber Kaufoptionen haben. Anthony Jung ärgert sich dabei vielleicht gerade, dass er Leipzig im Sommer verlassen hat, weil er hier keine Einsatzchancen sah. In Ingolstadt saß er bisher (inklusive Pokal) sechsmal 90 Minuten auf der Bank. In Leipzig hätte er auf der dünn besetzten Außenverteidigerposition über die Saison gesehen gar nicht mal so schlechte Chancen gehabt, Spielanteile zu kriegen.

Halbwegs positiv war die Leihzeit bisher dagegen eigentlich für Nils Quaschner. Sechs Spiele, sechs Einsätze, dreimal in der Startelf, ein Tor. Die Zeit beim Zweitligisten VfL Bochum ließ sich nicht überragend, aber durchaus ordentlich an. Doch auch ihn traf der scheinbare Fluch der RB-Leihspieler: Nach einer Darm-Operation fällt der 22-jährige nun wochenlang aus..