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Marcel Sabitzer sieht sich als „Mentalitäts-Monster“

Marcel Sabitzer will auch im Trikot Österreichs überzeugen. Foto: Imago.

Marcel Sabitzer will auch im Trikot Österreichs überzeugen. Foto: Imago.

Marcel Sabitzer sieht „Selbstvertrauen“ als eine seiner großen Stärken. Wie laola1.at berichtet, bezeichnet er sich als „Mentalitäts-Monster“, das „oft vielleicht auch zu emotional“ ist, aber „eben jedes Spiel gewinnen will“: „Mittlerweile habe ich selbst den Anspruch, dass ich eine Führungsposition einnehmen möchte. Ich bin auch ein wichtiger Faktor in der Mannschaft, habe jedes Spiel von Anfang an gemacht.“

Entsprechend seines Selbstvertrauens will Sabitzer nun nicht nur bei RB Leipzig, sondern auch in der österreichischen Nationalmannschaft verstärkt Verantwortung übernehmen: „Ich komme nicht her, und sage, ich will eh nur auf der Bank sitzen. Ich habe schon einige Male erwähnt: Wenn irgendwer ausfällt, bin ich da. Vielleicht kommt meine Zeit jetzt!“

In der Bundesliga fühlt sich Marcel Sabitzer aktuell sehr wohl, auch wenn er ob des guten Saisonstarts mit RB Leipzig nicht abhebt: „Wir bekommen jetzt mehr Räume als noch in der zweiten Liga. Wir sind eine spielstarke Mannschaft, die das dann auch ausspielen kann. Das hört sich zwar blöd an, aber in der zweiten Liga waren die Gegner schwerer zu bespielen. Ich bin sehr glücklich, in Leipzig zu sein.“

Über Leipzig war Marcel Sabitzer nicht immer so glücklich. Vor allem als er vor einem reichlichen Jahr in die zweite Liga wechseln sollte, fiel ihm dieser Schritt schwer, wie er im Interview mit der LVZ erklärt: „Ich habe eine Zeit gebraucht, um mich auf das Ganze einzulassen. Heute kann ich sagen: Alles richtig gemacht! Die zweite Liga war kein Honigschlecken. Die Gegner standen tief, es gab auf die Socken. Das hat abgehärtet.“

Über einen Abschied von RB Leipzig macht sich Marcel Sabitzer gar keine Gedanken. Sein Vertrag laufe bis 2021 und der 22-jährige Offensivakteur habe absichtlich so lange unterschrieben: „Ich fühle mich hier super aufgehoben und will mit RB erfolgreich sein, irgendwann europäisch spielen. Ich verschwende keinen Gedanken an einen anderen Verein.“