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„Verfehlte Kommunikationspolitik“ bei RB Leipzig?

Kritisch setzt man sich bei rb-fans.de mit der Entscheidung auseinander, dass im Sektor A der Red Bull Arena (Haupttribüne) künftig bei Heimspielen keine Fanbanner mehr hängen dürfen. Diese sollen dafür auf der Gegengerade in Sektor C aufgehangen werden dürfen.

Die Plattform für RB-Fans redet in Bezug auf die Entscheidungsfindung von einer „verfehlten Kommunikationspolitik“, mit der man „die guten Beziehungen, die man schon lange mit den Fans pflegt, in Mitleidenschaft ziehen“ könnte. Solche Entscheidungen könne man nicht „ohne Vorwarnungen treffen“, sondern müsse dafür sorgen, dass „nachvollziehbar kommuniziert“ werde.

Rotebrauseblogger.de geht in einer Kritik an der RB-Entscheidung ähnliche Wege und wirft dem Verein mangelndes „Fingerspitzengefühl“ und fehlendes Kommunikationsinteresse in der Entscheidungsfindung vor.

Kommunikationsprobleme auch im Fanverband

Auch in Bezug auf die Austritte von Fanclubs aus dem Fanverband von RB Leipzig, der eine gemeinsame Interessensvertretung gegenüber RB und gleichzeitig Ansprechpartner des Vereins sein soll, konstatiert die RB-Fans-Plattform Kommunikationsdefizitie: „Vielleicht ist das größte Scheitern des Fanverbands darin zu sehen, dass der Fanverband es in den letzten drei Jahren scheinbar nicht geschafft hat, die heterogene Leipziger Fanszene zusammenzuführen und letztlich eher als Hindernis in der internen Kommunikation wahrgenommen wird.“

Zudem habe der Fanverband eine „geringe Relevanz“ und kann „nach außen nur eine geringe Anzahl an RBL-Fans erreichen“ und brauche für Entscheidungen zu lange. Alle Beteiligten stünden nun „vor einem Scherbenhaufen, den zu kitten, wohl durchaus als Herkulesaufgabe angesehen werden kann“.

 



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