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Yussuf Poulsen notenbester Stürmer der Bundesliga

Der Siegtreffer: Y. Poulsen trifft zum 2:1 gegen Augsburg. Quelle: Gepa Pictures/Roger Petzsche

Der Siegtreffer: Y. Poulsen trifft zum 2:1 gegen Augsburg. Quelle: Gepa Pictures/Roger Petzsche

Yussuf Poulsen ist nach sechs Spieltagen in der Bundesliga und fünf Spielen von Beginn an für den Kicker der notenbeste Stürmer. Im Schnitt hat er eine 2,5 erhalten und liegt damit vor Anthony Modeste (2,58) und Chicharito und Timo Werner, die sich Rang 3 teilen (jeweils 2,6). Bayern-Stürmer Robert Lewandowski folgt gar erst auf Rang 5.

Auf der Website des dänischen Rundfunks DR zeigt sich Yussuf Poulsen stolz auf das bisher Erreichte. „Es geht gerade richtig gut“ und es sei „großartig“, in der Bundesliga dauernd vor großen Kulissen zu spielen.

Nach Leipzig-Wechsel ist Poulsen als Mensch gereift

Menschen, die seinen Wechsel nach Leipzig 2013 kritisiert haben, sieht Yussuf Poulsen inzwischen als widerlegt an. „Sie haben falsch gelegen“, erklärt er. Sein Weg über die dritte Liga in Deutschland war richtig, weil er dort Spielzeit bekommen hat. Wäre er sofort in die Bundesliga gewechselt, hätte er keine Spielzeit bekommen und vielleicht in der vierten Liga bei der U23 des jeweiligen Teams spielen müssen.

Der Wechsel ins Ausland mit 19 Jahren habe ihn als Mensch reifen lassen. Er habe als einziger Ausländer im Team schneller erwachsen werden, auf eigenen Füßen stehen und die Sprache erlernen müssen. Ein wenig Hilfe habe er dadurch gehabt, dass er mit Joshua Kimmich eine WG gründete und er so nicht dauernd allein war.

Poulsen und die dänische Nationalelf

Für die dänische Nationalelf widerspricht Yussuf Poulsen Theorien, dass er vor allem als Einwechsler wichtig sei. Er habe auch als Spieler in der Startelf schon gute Spiele gemacht. Egal ob er startet oder eingewechselt wird, er versuche immer, sich sofort in das Spiel zu beißen.

Für das heutige Spiel mit Dänemark gegen Montenegro sei nach der Niederlage in Polen zuletzt ein Sieg wichtig. Druck verspürt Yussuf Poulsen dabei aber nicht. Druck habe er drei Jahre lang bei RB Leipzig gehabt, wo es darum ging, immer aufsteigen zu sollen.