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Hasenhüttl: Sorge um Ralf Rangnick

Unzertrennlich? Trainer Ralph Hasenhüttl und Sportdirektor Ralf Rangnick Foto: Gepa Pictures.

Unzertrennlich? Trainer Ralph Hasenhüttl und Sportdirektor Ralf Rangnick Foto: Gepa Pictures.

Ralph Hasenhüttl sorgt sich um einen möglichen Abgang von RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick, der als englischer Nationaltrainer im Gespräch ist. Das sagte der Trainer des Aufsteigers der Sport Bild. Rangnick, der sich seit 2012 um die Belange der Red-Bull-Fußballfilialen kümmert, mittlerweile aber nur noch für den Bundesliga-Aufsteiger tätig ist, wird als Nachfolger des entlassenen Sam Allardyce gehandelt. „Natürlich hält man da einen Moment inne und fragt: Was wäre wenn? Und der Gedanke ist nicht schön“, so Hasenhüttl.

Die Sorge scheint berechtigt. Rangnick, der sich an der University of Sussex zum Englisch-Lehrer ausbilden ließ, ist ein großer Fan des englischen Fußballs. Und einer Rückkehr auf die Trainerbank nicht abgeneigt.

RB Leipzig ist Rangnicks Baby

Dagegen aber steht seine Zuneigung für RB Leipzig. Rangnick gilt immerhin als Vater des Erfolges. Er hat dem Verein maßgeblich Strukturen, Visionen und einen Spilstil verpasst hat. „Vieles, was im Verein passiert ist und war, ist sein Werk“, so Hasenhüttl. „Nicht auszudenken, wenn er über Nacht nicht mehr da wäre. Das würde eine Riesenlücke im Verein hinterlassen.“

Aber, so RBs Trainer, er glaube nicht recht daran, dass Rangnick dem Werben aus England nachgeben werde. „Ich habe schnell gemerkt, dass er sein Baby RB Leipzig nicht einfach so links liegen lässt. Wir haben ja jetzt erst den Moment erreicht, ab dem es richtig spannend wird. Diese Entwicklung möchte er sicherlich mitgestalten.“