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Clemens Fritz: RB Leipzig steht für Nachhaltigkeit

Auch mit 35 Jahren noch ein Fußballer mit Glücksmomenten: Clemens Fritz. Foto: Imago.

Auch mit 35 Jahren noch ein Fußballer mit Glücksmomenten: Clemens Fritz. Foto: Imago.

Positiv hat sich Clemens Fritz zu RB Leipzig geäußert. In der LVZ erklärt er, dass es „im Leipziger Fußball schon früher Investoren gab, die aber nicht auf Nachhaltigkeit aus waren“. Das sei mit Investor Red Bull „jetzt ganz anders“. Der gebürtige Erfurter ist Kapitän von Werder Bremen und tritt am Sonntag mit seinem Team in Leipzig an.

Clemens Fritz will drei Punkte

„Für Leipzig ist die Bundesliga ein Gewinn“, schätzt Clemens Fritz mit Blick auf die Zuschauerzahlen ein. Sportliche Präsentkörbe gibt es dafür aber nicht, denn gewinnen will der Mittelfeldmann in der Messestadt trotzdem. „Es sind drei Punkte zu holen und die wollen wir auch. Wenn wir nach einem tollen Spiel unentschieden spielen, sagt auch keiner was. Aber man muss sich Ziele setzen, ich bin ein Freund von anspruchsvollen Zielen.“

Leipziger Vergangenheit

Schon früher hatte Clemens Fritz mit dem Leipziger Fußball zu tun. Zwischen 1997 und 1999 war er im Nachwuchs des VfB Leipzig aktiv. So richtig glücklich wurde er aber nicht. „Ich kam beim VfB als junger Spieler auf wenige Einsätze, Dragoslav Stepanovic setzte damals lieber auf Erfahrung.“, erklärt Fritz. Deswegen wechselte er wieder zurück nach Erfurt. Kontakt habe er noch zu Ex-VfB-Spielern wie Marco Rose, Torsten Kracht und Thorsten Görke.

Gutes Verhältnis zu Alexander Nouri

Die Trennung von Trainer Viktor Skripnik war für Clemens Fritz eine negative Erfahrung. „Es ist immer die größte Niederlage für eine Mannschaft, wenn der Trainer gehen muss.“ Mit Neu-Trainer Alexander Nouri pflegt er ein gutes Verhältnis. „Wir respektieren uns, er ist interessiert an der Sicht der Spieler. Seine Ansprache ist gut, es passt.“

Im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung fügt Fritz hinzu, dass Nouri „Aufbruchstimmung verbreitet“. „Ich hoffe, dass wir weiter den Weg gehen, den wir nach dem Trainerwechsel eingeschlagen haben. So macht es deutlich mehr Spaß.“

Auch sportlich passt es derzeit, denn Werder Bremen hat in den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt. Vor der Saison hatte Clemens Fritz einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgegeben. Daran glaubt der 35-Jährige, der seit 2006 in Bremen spielt, weiterhin: „Davon rücke ich nicht ab. Wir haben die Qualität dazu.“