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Kompromiss im #Bannergate: RB Leipzig lenkt ein

Das Banner des Fanclubs A-Bock-Bullen soll künftig ebenso wie etwa zehn weitere Fanclub-Transparente weg (Foto: imago).

Das Banner des Fanclubs A-Bock-Bullen hängt nun künftig im Oberrang – bis auf Widerruf (Foto: imago).

Zwischenlösung im Bannerzwist bei RB Leipzig: Auch in Sektor A des Leipziger Stadions dürfen weiterhin Fanclub-Banner hängen. Wie der Klub per Twitterfoto veröffentlichte, müssen die Transparente nicht auf die andere Stadionseite umziehen, sondern sind künftig im Oberrang von Sektor A zu sehen – zumindest vorerst.Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet hatte, sollten die etwa zwölf Fanclubs aus Sektor A ihre Transparente aus dem Sichtbereich der TV-Kameras entfernen und in Sektor C auf der gegenüberliegenden Stadionseite aufhängen.

„Wir haben mit unserer neuen Sales-Ausrichtung zu dieser Saison neue Flächen im Stadion vermarktet“, hatte ein RB-Sprecher erklärt. Den Werbepartnern gegenüber müsse „Sichtbarkeit vertraglich gewährleistet” werden. Das hatte Leipzigs Fanbeauftragter Enrico Hommel den Fanclub-Vertretern telefonisch mitgeteilt, woraufhin es teils öffentliche Beschwerden gab.

Banner dürfen nur bis auf Widerruf in Sektor A hängen

Daraufhin setzten sich Hommel & Co. bei der Klubführung für einen Kompromiss ein.
Die nun gefundene Lösung gelte allerdings „nur bis auf Widerruf”, wie es aus der Fanszene heißt. Solange nämlich, bis auch die Flächen im Oberrang an externe Sponsoren vermarktet werden. Das soll in dieser Saison allerdings voraussichtlich nicht mehr geschehen.

https://twitter.com/DieRotenBullen/status/789479972708683777?lang=de