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Ralf Rangnick: Timo Werner auf dem Weg zum Nationalspieler

Für den Verbleib im Stadion: Ralf Rangnick

Für den Verbleib im Stadion: Ralf Rangnick (Foto: Gepa-Pictures/Sven Sonntag).

Ralf Rangnick sieht Timo Werner auf dem direkten Weg in die deutsche Nationalmannschaft. „Wenn er weiter konstant spielt und auch in der U21 seine Tore macht“, werde der Stürmer auch bald ein Thema für Jogi Löw. Das erklärt der Sportdirektor von RB Leipzig im Interview mit der BILD.

Dass es in dieser Länderspielpause noch nicht so weit ist, findet Ralf Rangnick gar nicht weiter schlimm. „Denn, dann wäre der Hype sicher noch ein Stück größer geworden“, vermutet der letztjährige RB-Trainer.

Ralf Rangnick hat Leihspieler und Suspendierte im Blick

Leihspieler wie Atinc Nukan, Massimo Bruno oder Anthony Jung hat er weiter im Blick. Allerdings kann er keine Auskunft geben, warum sie so wenig spielen. Mit Anthony Jung, der derzeit im Kader des FC Ingolstadt steht, hat er aber erst kürzlich ein Telefonat geführt.

Im Blick hat Ralf Rangnick auch die suspendierten Vitaly Janelt und Idrissa Touré. Am Jahresende werde man die Situation der Nachwuchstalente mit Profivertrag neu bewerten. „Dann besteht durchaus die Möglichkeit einer Rückkehr“, meint der 58-Jährige.

Das heißt, dass die 18-Jährigen im neuen Jahr auch zum Erfolg von RB Leipzig beitragen könnten. Wobei es angesichts des jüngsten Höhenflugs schwer werden dürfte, bei den Profis Fuß zu fassen. Denn „mit jeder Verbesserung und jeder Entwicklungsstufe in unserem Spiel legen wir unsere Benchmark ein Stück höher“.

Antworten auf Anpassungen der Gegner gefragt

Bisher haben die Bundesliga-Gegner auf die Entwicklungen von RB Leipzig noch keine Antworten gefunden. Das wird aber sicherlich noch kommen. „Wenn es dann Vereine gibt, die auf eine bestimmte Art und Weise darauf reagieren, liegt es wiederum an uns, darauf Lösungen und Antworten zu finden“, zeigt sich Ralf Rangnick darauf vorbereitet.

Dabei sieht er vor allem Klubs wie Leverkusen, Dortmund oder Schalke als Vereine, die in der Tabelle noch nach oben rücken werden. Der aktuelle Erfolg von Hertha, Köln oder Hoffenheim beruhe aber nicht nur auf der Schwäche der anderen, sondern auch darauf, dass dort „Kontinuität und Stabilität und dazu eine Spielidee vorhanden“ seien.