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Naby Keita: „Kommunikation im Team ist sehr gut“

Offensive unter sich: Naby Keita mit Timo Werner und Yussuf Poulsen. Foto: imago

Offensive unter sich: Naby Keita mit Timo Werner und Yussuf Poulsen. Foto: imago

Die zweite Minute des Spiels SC Freiburg gegen RB Leipzig beginnt für Naby Keita mit einem Paukenschlag. Gut zwanzig Meter vor dem Tor hat der Nationalspieler Guineas auf einmal ganz viel Platz, nimmt den Kopf hoch und knallt den Freiburgern den Ball ins obere rechte Eck. Dem Kicker verrät Keita, was den Erfolg der Leipziger ausmacht.

 Sprachbarriere nur im Mediengespräch

Als wesentlichen Faktor für den Erfolg sieht Naby Keita neben dem Ausreizen der Grenzen durch harte Arbeit den Zusammenhalt im Team. Es herrsche eine gute Stimmung, die Kommunikation sei sehr gut. Dass sein Deutsch noch nicht perfekt ist, ändert daran nichts. Mit seinen Mitspielern könne er sich schon bestens verständigen. Er verstehe schon sehr viel und zum Sprechen zwinge er sich einfach. Naby Keita sei nicht gleich eine feste Größe im Team gewesen, aber die Anpassungsschwierigkeiten zu Beginn der Saison seien als Neuzugang normal.

Keita und RB Leipzig noch nicht am Limit

In jedem Spiel gehen die Leipziger bis an ihre persönliche Grenze und darüber hinaus. Marcel Sabitzer holte sich gegen Bayer 04 Leverkusen nach seiner Platzwunde einen „Turban“ ab, sah auch im folgenden Spiel gegen den SC Freiburg nach einem Zusammenprall kurz schwarz, kickte dennoch weiter. Ralph Hasenhüttl lobt immer wieder die Lernbereitschaft des Teams, auch Keita sieht für sich und die Mannschaft keine Grenzen. „Ich bin noch nicht auf meinem Niveau angekommen, werde weiter dafür arbeiten. Und in der Mannschaft wollen wir das verbessern, was noch nicht gut läuft.  Zuerst einmal wollen wir unser Level halten, dann werden wir sehen, was Ende der Saison passiert.“