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Auswärtsrekord und Bayern-Kritik an Red Bull

Nie reisten mehr Fans von RB Leipzig mit zu einem Auswärtsspiel: Der Gästeblock in der Münchner Allianz-Arena war ausverkauft. Von den Gastgebern kamen einige Spruchbänder gegen den Red Bull-Verein.

Etwa 7500 Fans aus Leipzig reisten nach München. Natürlich doch: Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams überhaupt. Zudem hat das Stadion der Münchener mittlerweile die Anziehungskraft des Kölner Doms. Auch weil zu erwarten war, dass die Schmähungen gegen RB sich in Grenzen halten werden.

Wenn ein deutscher Verein die Kräfte des freien Marktes für sich zu nutzen verstanden hat in der jüngeren Vergangenheit, dann sind es die Bayern. Nichtsdestotrotz haben auch die Münchener Ultras sich in einem offenen Brief zur Lage beim Red Bull gesponserten Neuling geäußert. Man verdamme gutes Wirtschaften nicht, heißt es darin klugerweise. Aber man stehe RB trotzdem kritisch gegenüber. Weil irgendwas mit Marketing.

Die RB-Fans bewiesen Selbstironie und sangen zu Beginn der Partie: „Wir sind Schweine, rote Bullen-Schweine.“

Kritik der Bayern-Fans an Red Bull.

Gänzlich frei von Sticheleien war aber auch das Spiel dann nicht. Die Bayern-Fans plakatierten vor der Südkurve eine Anzeigetafel auf der statt RB Leipzig von RB Fuschl am See prangt – der Hauptsitz von Red Bull. Andere Spruchbänder kritisierten Red Bull-Marektingaktionen im Extremsport, bei dem angeblich bereits acht Menschen ums Leben kamen.

Fanaktion der Bayern-Fans gegen Kommerz. Foto: imago


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