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Ralf Rangnick mit offener Kritik an Fehlern von Keita, Forsberg und Gulacsi

Die Niederlage beim FC Bayern München sei auch in der Höhe völlig in Ordnung gewesen, gaben Spieler und Verantwortliche von RB Leipzig nach dem Topspiel zu. Trainer Ralph Hasenhüttl übernahm die sportliche Verantwortung. Ralf Rangnick kam nach dem Spiel nicht umhin, mit offenen Worten den Finger in die Wunden zu legen, wie Sport1 berichtet.

Ralph Hasenhüttl: „Ich bin trotzdem stolz“

Die Partie lief für die Sachsen spätestens mit der roten Karten für Emil Forsberg aus dem Ruder. Doch auch zuvor kam RB Leipzig nie wirklich in das erwartet schwere Spiel. „Das war eine Lehrstunde, eine Topvorstellung der Bayern. Unser System funktioniert nur dann, wenn alle synchron agieren. Das war heute nicht der Fall und das muss ich auch auf meine Kappe nehmen.“

Dominik Kaiser: „Wir sind nur hinterhergelaufen“

Für RB Leipzig war das Spiel nach eigener Aussage die Gelegenheit, sich auf höchsten Niveau zu testen. Die Ernüchterung, nicht einmal phasenweise etwas entgegen setzen zu können, war dann aber deutlich herauszuhören. „Unabhängig vom Ergebnis, wir wollten den Bayern mit unserem Spiel etwas entgegensetzen. Aber das ist uns von der ersten Minute an nicht gelungen“, sagte Kapitän Dominik Kaiser nach seiner Rückkehr in die Zentrale der Startelf.

Ralf Rangnick: „Wir hatten drei Böcke drin“

Trotz der eindeutigen Überlegenheit des FC Bayern München brachten auch ungewohnte Aussetzer dreier Akteure RB Leipzig auf die Verliererstraße. Naby Keita leistete mit einem Fehlpass vor dem 0:2 aus Sicht von RB Leipzig Schützenhilfe. Emil Forsberg erwies der Mannschaft einen Bärendienst und fehlt nach der rüden Atacke gegen Philipp Lahm drei Spiele. Schließlich machte auch Peter Gulacsi keine gute Figur, als er Costa knapp vor der Strafraumgrenze abräumte.

Dies nahm sich Sportdirektor Ralf Rangnick zum Anlass, den Finger in die Wunde zu legen. „Wenn du drei solche Aussetzer drin hast wie wir mit Keita, Forsberg und Gulacsi, kannst du gegen einen solchen Gegner nicht gewinnen. Emil Forsberg darf so ein Foul nicht machen, wenn es eh schon 2:0 steht. Bei Keita kann den Ball annehmen und hat stundenlang Zeit. Aber dann passiert so ein Ballverlust.“

Drei Spiele Sperre für Emil Forsberg

Damit mahnt Ralf Rangnick weiterhin zur Konzentration, denn so grobe Fehler sind den Leipziger in dieser Saison bisher nicht unterlaufen. Der Verlust von Emil Forsberg für die kommenden drei Spiele sei allerdings das einzig „richtig ärgerliche“, gegen Eintracht Frankfurt, TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund wird der Topvorbereiter fehlen.


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