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Sunnyboy Bernardo als Stammspieler auf dem Weg zur Nationalelf

Im Trainingslager in Lagos geht es dem Brasilianer gerade besonders gut. Klima, Sprache und Kultur in Portugal kommen ihm entgegen, deswegen saugt er in der Bar Trindade gerne mit der Athmosphäre ein Stück Heimat auf. Unter Ralph Hasenhüttl ist der Defensiv-Allrounder gesetzt. Der Mitteldeutschen Zeitung berichtet er auch über seine Pläne mit Brasiliens Nationalmannschaft.

Defensiv-Rückkehrer machen Personalsorgen vergessen

Dass Bernardo nach seiner Verletzung wieder fit ist kommt Ralph Hasenhüttl gerade recht. Rückkehrer Marvin Compper entlastete bereits den anderen Allrounder der Stammelf, Stefan Ilsanker. Bernardo kann links, zentral und rechts verteidigen, außerdem vor der Abwehr abräumen.

Seitdem er Lukas Klostermann auf rechts ersetzte, weiß Hasenhüttl seine Vielseitigkeit zu schätzen. Deswegen ist Bernardo drauf und dran, die Personalsorgen der Hinrunde vergessen zu machen. Trotz seiner schwachen Leistung gegen die Bayern dürfte er seinen Platz sicher haben, zumal nun Marcel Halstenberg ausfällt.

Bernardo will sich in Deutschland zum Nationalspieler entwickeln

Fußballerisch habe er sich bei RB Leipzig schon weiterentwickelt. „Die deutsche Liga ist taktisch, technisch und physisch exzellent. Ich mag es hier sehr und ich bin jetzt schon ein besserer Fußballer geworden.“ Feilen müsse er aber noch an seinem rechten Fuß. Ansonsten brauche er hauptsächlich Erfahrung und Feinschliff.

Wenn er in der Rückrunde verletzungsfrei bleibt, macht sich der 21-jährige auch Hoffnungen auf eine Karriere in der Nationalmannschaft. „Das ist mein klares Ziel!“ Aber später, nicht sofort. „Es ist noch zu früh für mich,“ sagt er ganz vorsichtig.