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Davie Selke denkt (noch) nicht an einen Wechsel

Davie Selke denkt in dieser Winterpause nicht daran, RB Leipzig zu verlassen. „Ich fühle mich in diesem Verein extrem wohl. Und wenn ich in der Rückrunde auf meine Einsätze komme, dann gibt es überhaupt keinen Grund, nach rechts oder links zu schauen.“ Das erklärt er im Interview mit der BILD (Paywall). Dafür werde er „hart arbeiten“. Über Angebote anderer Klubs habe er sich deswegen bisher keine Gedanken gemacht.

Noch vor der Winterpause habe es ein langes Gespräch mit Ralph Hasenhüttl gegeben. In dem hat man sich beidseitig offen die Meinung gesagt. „Das Gespräch hatten wir direkt nach dem Spiel in München nachts im Teamhotel. Wir haben fast anderthalb Stunden geredet. Wir sind beide mit einem guten Gefühl da raus.“

Davie Selke wünscht sich mehr Einsatzzeit, sonst könnte er im Sommer weg sein

Nun hofft Davie Selke auf mehr Spielzeit im neuen Jahr, nachdem 2016 diesbezüglich wenig berauschend war. „Es ist wichtig für mich als junger Spieler zu spielen. Ich hoffe einfach, dass ich mehr Minuten bekomme. Alles andere lasse ich auf mich zukommen.“ Heißt, dass sich der Stürmer über seine Zukunft Gedanken machen wird, falls er in den kommenden Monaten weiter so wenig Spielzeit bekommt.

Dabei wäre ein Sturmduo mit seinem Freund Yussuf Poulsen nach Selkes Geschmack. Im Test gegen Ajax Amsterdam funktionierte das allerdings nicht überzeugend. „Es war etwas schwierig für uns beide. Wir haben als Team nicht gut funktioniert, unsere Bindung zum Mittelfeld war nicht optimal. Generell kann ich mir persönlich einen Sturm Poulsen/Selke gut vorstellen.“ In einem solchen Duo wäre Poulsen „derjenige, der die Lücken reißt“ und Selke derjenige, „der auch mal drauf spekuliert dass einer durchrutscht“.

Olympia und Aufstieg von RB Leipzig als Jahreshighlights

Das Jahr 2016 sieht Davie Selke trotzdem nicht als verlorenes an. Bei Olympia in Rio habe er schöne Momente erlebt. Und auch der Aufstieg mit RB Leipzig sei toll gewesen. Gerade aber Olympia habe ihn im Kampf um Plätze bei RB Leipzig auch zurückgeworfen. „Timo und Yussi waren beide vor Ort, sie haben sich eingespielt, sie haben am 1. Spieltag in Hoffenheim funktioniert als ich noch meine Müdigkeit aus Brasilien in den Knochen hatte. Und nach dem Dortmund-Spiel haben sie es einfach auch weiterhin gut gemacht.“Allerdings glaubt Selke, dass Leipzig auch mit ihm genauso erfolgreich hätte sein können.

Für die restlichen 18 Spiele in dieser Bundesliga-Saison erwartet der 21-Jährige „knackige“ Aufgaben. „Jede Mannschaft hat jetzt bis auf Frankfurt gegen uns gespielt. Und die werden vermeintlich besser vorbereitet in das Spiel gegen uns gehen.“ Auf diese Herausforderung freue man sich aber bei RB Leipzig. Davie Selke würde sich derweil noch viel mehr freuen, wenn er an dieser Herausforderung auch auf dem Spielfeld und nicht nur auf der Bank teilhaben könnte.