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Hilft RB Leipzig den Handballerinnen vom HCL?

Ralf Rangnick mit HC Leipzig-Manager Kay-Sven Hähner. Foto: imago

Frauenhandball-Rekordmeister HC Leipzig wendet sich in seiner finanziellen Not an die Öffentlichkeit. Helfen sollen auch die Fußballer von RB Leipzig.

Der in Finanznot geraten HC Leipzig wendet sich mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit. Der Rekordmeister aus der Frauenhandball-Bundesliga benötigt 900.000 Euro zur Entschuldung – und fragte schon beim reichen Nachbarn RB Leipzig um Unterstützung an. Der Tabellen-Zweite der Fußball-Bundesliga berät noch und will sich am Freitag äußern. „Wir sind freundschaftlich verbunden. Es wurde keine konkrete Summe angefragt. Ob es Unterstützung gibt, müsste man bei RB erfragen“, sagte Hähner.

HC Leipzig braucht bis Saisonende 500.000 Euro

„Wir haben ein Unterstützerkonto eingerichtet“, sagte HCL-Manager Kay-Sven Hähner. Die Lage sei ernst, aber nicht aussichtslos. „Wir haben noch dicke Bretter zu bohren“, gestand der Manager. 900.000 Euro sei viel Geld, „aber wir wollen die komplette Entschuldung des Vereins“, erklärte der Geschäftsführer. Die Kontonummer wird auf der Website des Klubs veröffentlicht. Von den 900.000 Euro müssen bis Ende der Saison 500.000 Euro vorliegen, bei den restlichen Verbindlichkeiten drängt es nicht so.

„Wir wollen eine ordentliche Lizenz abgeben und bis dahin das Problem gelöst haben“, sagte Hähner. Weiterhin werden auch Gespräche mit der Stadt geführt, die seit Anfang Januar laufen. „Wir haben dabei bislang keine konkreten Summe genannt, auch gab es keine Aussage der Stadt über irgendwelche Summen“, sagte der Manager.