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RB Leipzig erhält Lizenz für 2017/18 ohne Auflagen und Bedingungen

Am Mittwoch hatte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) bekanntgegeben, dass alle 52 Bewerber für die 1. und 2. Bundesliga weiter im Lizenzierungsprozess für die kommende Saison dabei sind. Einige Klubs müssen nun bis Ende Mai Bedingungen erfüllen, um tatsächlich lizenziert zu werden, andere haben Auflagen zu erfüllen. Wie die Mitteldeutsche Zeitung/RBLive erfuhren, gehört RB Leipzig nicht dazu.

Wie ein RB-Sprecher auf Anfrage mitteilte, habe RB Leipzig die Lizenz für die Saison 2017/18 ohne Auflagen und Bedingungen erhalten. Zuletzt hatte RBL 2014 vor der Lizenzierung für die 2. Liga mehrere Auflagen und Bedingungen erfüllen müssen, um für die Bundesliga zugelassen zu werden. In den vergangenen beiden Jahren hatte es nur kleinere Beanstandungen wie einen Umbau des Presse- und Mixed-Zone-Bereiches im Stadion beim Aufstieg in die Bundesliga gegeben.

Die DFL mochte sich auf Anfrage nicht dazu äußern, verwies auf den Verein.

DFL-Lizenz ist auch Uefa-Startberechtigung

Die Lizenzierung für die Bundesliga bedeutet auch eine grundsätzliche Startberechtigung aus DFL-Sicht für die UEFA-Wettbewerbe. Im Anschluss prüft die UEFA in Finanzkontrollkammer und Ethik-Komission bei der Uefa-Klublizenzierung, ob die für europäische Wettbewerbe qualifizierten Klubs auch tatsächlich starten dürfen. Dieser Prozess dauert bis etwa Mitte Juni.

Aufgrund der Gründung und langjährigen Führung beider Klubs durch den gleichen Konzern drohen RB Leipzig und Red Bull Salzburg Sanktionen wegen des Verstoßes gegen die Integritätsregel der Uefa. Seit 2015 versuchen die Red-Bull-Klubs sich zu entflechten und Verbindungen zwischen den Vereinen und Red Bull zu lösen.


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