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Ralph Hasenhüttl: „Werden mit der Bedrohung weiterhin leben müssen“

Heute konnte die Bundesanwaltschaft den mutmaßlichen Täter präsentieren, der die Mannschaft von Borussia Dortmund mit einem Bombenattentat angegriffen haben soll.

Ralph Hasenhüttl froh über Ergreifung des mutmaßlichen Täters

Nur durch glückliche Umstände kam bei dem Anschlag kein Mensch ums Leben. Auch Ralph Hasenhüttl hatte die Nachricht sehr getroffen, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auf Schalke zugab. „Ich bin froh, dass der Täter gefasst wurde.“ Auch wenn es nochmal glimpflich ausging: Die Möglichkeit einer solchen Tat an sich und ihre nebulösen Umstände versetzten alle in Unruhe. „Deswegen war der Schock für mich groß und ich bin froh, dass Klarheit in die Geschichte kommt und die Akte geschlossen wird“, beklagte Ralph Hasenhüttl das ungewohnte Gefühl der Unsicherheit.

Umgang mit der Unsicherheit

Im Grunde versuche man zwar, das wegzuschieben. „Ich kann aber nicht verhehlen, dass mir schon mulmiger war als normal, als wir zuletzt in den Bus gestiegen sind“, so der Österreicher. Zumal die Umstände der Attacke lange im unklaren lagen. Mit gefälschte Bekennerschreiben zündete der mutmaßliche Täter Nebelkerzen, die auf einen islamistischen Anschlag deuten sollten.

Aber auch über Hintergründe aus dem Milieu ostdeutscher Hooligans wurde medial spekuliert. Hasenhüttl geht indes nicht davon aus, dass sich an der Situation in Zukunft viel ändern wird. „Mit der Bedrohung werden wir alle weiterhin leben müssen. Das macht es nicht angenehm, aber wir können alle damit umgehen“, kommentierte er die Umstände.

 


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