Seite neu laden

Hasenhüttl contra Weinzierl: „Doppelbelastung nicht als Ausrede nehmen“

Markus Weinzierl und Ralph Hasenhüttl: Foto: imago

Markus Weinzierl und Ralph Hasenhüttl: Foto: imago

Der FC Schalke ging angeschlagen durch den Europa-League-K.O. in das Spiel gegen RB Leipzig. Markus Weinzierl stichelte vorher leicht gegen RB Leipzig. Nun gab Hasenhüttl die Replik.

RB Leipzig überholt der FC Schalke 04

Vor dem zurückliegenden Duell war vom Schalker Trainer zu hören, RB Leipzig müsse die Doppelbelastung des internationalen Geschäft erst noch lernen. Auch die RB-Verantwortlichen hatten immerhin häufiger betont, dass die vielen spielfreien Wochen einen Teil zum Erfolg beitragen. Trotzdem sprach Ralph Hasenhüttl recht deutlich über die Situation des FC Schalke 04. „Man ganz ehrlich: Wir haben nächstes Jahr eventuell eine umgekehrte Situation. Da weiß ich nicht, ob wir dann 24 Punkte hinter dem FC Schalke sind.“ Denn die Königsblauen sind schließlich drauf und dran, sogar die Europa League zu verpassen.

Keine Ausreden für Misserfolg durch Doppelbelastung

Die Doppelbelastung wollte Hasenhüttl jedenfalls nicht als Argument zählen lassen. „Ich weiß nicht, ob das der Grund ist, dass wir so weit vor ihnen stehen. Klar ist es so, dass man eine Doppelbelastung hat, aber dazu haben diese Mannschaften auch die Kader.“ Schließlich plant auch RB Leipzig schon zum Sommer mit dem ehemaligen Langzeitziel Champions League. Eine eher angenehme Vorstellung für Ralph Hasenhüttl. „Das wird uns in der nächsten Saison auch blühen, aber ich habe da keine Angst vor. Und ich werde es auch nicht als Ausrede hernehmen, wenn es mal nicht so läuft.“