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Gino Fechner kämpft um Erfolg bei Weltmeisterschaft

Bei Gino Fechner ist noch unklar, ob er kommende Saison für die RB-Profimannschaft Utensilien tragen darf. Vorerst kann er sich bei der U20-WM präsentieren. (Foto: Imago)

Bei Gino Fechner ist noch unklar, ob er kommende Saison für die RB-Profimannschaft Utensilien tragen darf. Vorerst kann er sich bei der U20-WM präsentieren. (Foto: Imago)

Am morgigen Samstag beginnt in Südkorea die U20-Weltmeisterschaft. Insgesamt 24 Mannschaften nehmen an dem Turnier teil, darunter auch die deutsche Nationalmannschaft.

Gino Fechner als Teil eines vorläufig dezimierten DFB-Teams

In dieser steht mit Gino Fechner auch ein Akteur von RB Leipzig. Im Gegensatz zu manch Bundesligaprofi anderer Klubs, die wegen des letzten Spieltags der Bundesliga erst nach dem Wochenende nachreisen, bekam er für den letzten Spieltag der U23 von RB Leipzig in der Regionalliga frei. Entsprechend könnte Fechner, dessen Zukunft bei RB nach der Abmeldung der U23 noch unklar ist, im Auftaktspiel auch in der Mannschaft stehen.

Lediglich 14 Feldspieler und drei Torhüter werden im ersten Spiel zum deutschen Kader, der frühestens in der nächsten Woche komplettiert wird, gehören. Dabei geht es für Deutschland und Gino Fechner gegen Venezuela. Die weiteren Gegner in der Vorrunde heißen Mexiko und Vanuatu. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe und die vier besten Gruppendritten der sechs Gruppen qualifizieren sich für das Achtelfinale.

Übertragen werden die deutschen und einige andere Partien von Eurosport. Los geht es am morgigen Samstag (20.05.2017), ab 7 Uhr.

Erik Majetschak mit „bitterem“ Erlebnis, aber „geiler Erfahrung“

Ein Turnier ist gerade für Nachwuchsspieler eine enorme Erfahrung. Auch wenn es vielleicht mal mit einer kleinen Enttäuschung endet. Das erklärte auch Erik Majetschak, nachdem er unter der Woche von der U17-EM zurückkehrte, wo man im Halbfinale mit Deutschland gegen Spanien ausschied.

Eine „riesige Enttäuschung“ verspüre er, bekennt er bei der LVZ. „Aber wir ziehen eine geile Erfahrung aus dem Turnier“ fügt er versönlich hinzu. Zumal man sich mit dem Halbfinaleinzug auch für die WM im Oktober qualifizierte.

Allerdings war die Erfahrung für Majetschak auch ganz persönlich mit einer „bitteren“ Note versehen. Im Halbfinale hatte der sonstige Kapitän des Nationalteams bis in die Nachspielzeit auf der Bank gesessen, bevor er für das Elfmeterschießen eingewechselt wurde. „Leider war es so, dass der Torwart genau in der Ecke war, wo ich den Ball hingeschossen habe“, kommentiert der 17-Jährige. Eine Erfahrung, an der er im besten Fall aber auch wachsen kann.