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Schlagersänger bedauert Pfiffe gegen Timo Werner

Durch die Schwalbe gegen den FC Schalke hat sich Timo Werner mit nur einer Aktion zum Hassobjekt zahlreicher Fußballfans gemacht, was sogar in einem Lied vertont wurde.

Kein Verständnis für Pfiffe gegen Werner

Nach wie vor hat er mit Pfiffen und Schmähgesängen zu kämpfen, die ihn seit dem Heimspiel gegen die Gelsenkirchener begleiten. Sogar bei den Auftritten für die DFB-Elf wie am Samstag gegen San Marino, weswegen ihm Oliver Mintzlaff und Jogi Löw zur Seite sprangen. „Solche Pfiffe sind traurig und eine Frechheit, aber leider kein neues Phänomen“, so der RB-Chef gegenüber der Bildzeitung. Auch der Bundestrainer zeigte wenig Verständnis. „Ein Nationalspieler, der so jung ist und der in der Bundesliga 21 Tore erzielt hat, darf nicht ausgepfiffen werden. Das ist nicht in Ordnung.“

Ikke Hüftgold will sich entschuldigen

Ein anderer hatte die negative Stimmung noch angeheizt. Schlagersänger „Ikke Hüftgold“ komponierte einen Ballermann-Song mit dem vielsagenden Titel „Imo Erner ist kein Urensohn“. Seine Coverversion von Belinda Carlisles „Heaven is a place on earth“ traf scheinbar den Geschmack des Publikums. Nun äußerte der Sänger sich öffentlich. „Wenn Timo Werner mir die Gelegenheit geben würde, dann würde ich ihm herzlich gerne ein Bier ausgeben und mich für alles, was da an Nachhall kam, entschuldigen“, sagte der Sänger gegenüber der Rheinischen Post.

Einladung zum Bier für abstinenten Fußballprofi

Obwohl er den Song als Satire sieht, bedauert er die Auswirkungen der unbeabsichtigten Hetzkampagne. „Ich versuche, bei jedem Auftritt Dampf rauszunehmen“, versichert er. Dabei kann er sich sicher sein, dass Werner sein Angebot ablehnen wird. Nicht unbedingt die Entschuldigung, aber das Bier. Denn nach eigener Aussage hat der 21-Jährige in seinem Leben noch keinen Alkohol angerührt. Das wird er für Ikke Hüftgold wohl auch nicht ändern.


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