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Timo Werner startet in den Confed Cup – Bruma bei U21-EM mit Erfolg

Timo Werner startet heute mit der deutschen Nationalmannschaft in den Confed Cup. Zum Auftakt wartet die Partie gegen Australien. Das ZDF überträgt die Partie ab 17 Uhr live.

Timo Werner will sich zeigen und für die WM empfehlen

Das Turnier habe „nicht den Stellenwert einer WM oder EM“, erklärt der Stürmer im Interview mit dem Kicker (Print). „Für uns junge Spieler ist es aber auch eine sehr gute Gelegenheit, sich zu zeigen für die WM. Jedem von uns ist klar: Wir können uns hier zeigen, und vielleicht haben wir dann sogar eine Chance, nächstes Jahr wieder dabei zu sein“, sieht er aber trotzdem den Sinn des Wettbewerbs.

Dabei macht Timo Werner auch deutlich, dass er von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Russland träumt. „Jeder von uns hat den Traum, Weltmeister zu werden oder bei einer WM zu spielen. Das geht sicher nicht nur mir so. Und es wäre auch nicht der richtige Ansatz zu sagen, ich komme hierher und spiele ein bisschen mit. Dieses Turnier ohne die Stammspieler ist für neu hinzugekommene Spieler wie mich die große Chance.“

Pfiffe ausblenden und Fans überzeugen

Dass er zuletzt beim WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino ausgepfiffen wurde, blendet Werner derweil aus. „Ich muss das jetzt wegstecken und hoffe, dass die Zeit alle Wunden heilt“, erklärt er zur Situation. Seit seiner Schwalbe gegen Schalke 04 in der Hinrunde der abgelaufenen Bundesligasaison sieht sich der Stürmer Pfiffen ausgesetzt.

„Mein Ziel muss sein, dass die deutschen Fans irgendwann froh sind, mich im Nationaltrikot zu sehen“, gibt sich Timo Werner kampfeslustig. „Dass sie sagen: Zum Glück haben wir den Jungen, der das entscheidende Tor beispielsweise im WM-Halbfinale erzielt hat. Dieser Gedanke spornt mich an.“

Von Misserfolg mit Stuttgart zu Erfolg mit Leipzig

Das vergangene Jahr sei für ihn das lehrreichste seiner Karriere gewesen. „Es war ein aufregendes, turbulentes und anstrengendes Jahr, aber vor allem eins, das sehr viel Freude gebracht hat.“ In Stuttgart habe er erlebt, „wie es ist, wenn es für die Mannschaft und einen selbst nicht so gut läuft“.

In Leipzig sei dann der Erfolg wieder zurückgekehrt. „Mit dem Mannschaftserfolg ist der persönliche Erfolg immer größer geworden, weil es sich mit Selbstvertrauen immer leichter spielt. Ich freue mich einfach, dass es im Verein so gut geklappt hat und der Weg mich bis hierher zur Nationalmannschaft gebracht hat.“

Timo Werner gibt Europa League als Ziel aus

Entspannt zeigt sich Timo Werner in Bezug auf die Kaderplanung bei RB Leipzig. Man habe sehr viel Qualität im Kader und mit Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick Leute, die wissen, „was zu tun ist und was nicht“. Auch die Absagen von Spielern wie Nadiem Amiri oder Maximilian Philipp seien nicht besorgniserregend. „Vielleicht trauen viele dem Braten noch nicht so ganz und denken, die Saison war eine Ausnahme“, mutmaßt Werner über die Beweggründe.

An einen Einbruch mit Leipzig glaubt er aber nicht. „Wer das denkt, der weiß nicht, wie akribisch und intensiv wir vergangene Saison für den Erfolg gearbeitet haben. Vielleicht werden wir nicht wieder die Champions League erreichen, aber die Europa League werden wir schaffen.“ Dabei wünscht er sich für die anstehende Champions-League-Saison einen „Knaller“. „Wenn Real Madrid oder der FC Barcelona kommen sollte, wäre das schon nicht schlecht.“

Bruma hilft Portugal bei der U21-EM

Unterwegs ist neben Timo Werner auch Bruma. Der Neuzugang von RB Leipzig spielt mit Portugal bei der U21-Europameisterschaft. Im ersten Gruppenspiel besiegte man dabei am Wochenende Serbien mit 2:0. Morgen Abend wartet ab 20.45 Uhr das interessante Duell mit Spanien, die zum Auftakt Mazedonien mit 5:0 besiegten.

Gegen Serbien stand Bruma wie Bayerns Renato Sanches nicht in der Startformation. Zur zweiten Halbzeit wurde der Offensivspieler allerdings eingewechselt. Dabei half er ohne größere eigene Akzente mit, den 1:0-Vorsprung zu sichern und kurz vor Ende die Entscheidung zum 2:0 herbeizuführen.


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