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Noch keine UEFA-Entscheidung, dafür Website-Fauxpas

Eine Entscheidung, ob RB Leipzig kommende Saison in der Champions League spielen darf, wurde von der UEFA bisher noch nicht getroffen. Zumindest gibt es bisher keine entsprechenden, offiziellen Verlautbarungen. Man prüfe die entsprechenden Unterlagen derzeit noch.

Auch Red Bull Salzburg noch ohne endgültige UEFA-Zulassung

Auch für Red Bull Salzburg hat die UEFA offenbar noch nicht entschieden, ob der Verein die Zulassung für die Champions League erhält. Das berichtet zumindest 90minuten.at, die vom europäischen Fußballverband eine entsprechende Antwort auf eine Anfrage erhalten haben.

Das überrascht vor allem deswegen, weil bereits gestern der Gegner der Salzburger in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation ausgelost wurde. Dabei trifft man Mitte Juli entweder auf den maltesischen Meister Hibernians FC oder auf den estnischen Meister FC Infonet Tallinn.

Noch kein fester Entscheidungstermin für RB Leipzig

Wann die UEFA eine offizielle Entscheidung zu den Vereinen treffen wird, ist derzeit unklar. „Ab Mitte Juni“ hatte man zuletzt bei entsprechenden Anfragen immer wieder mitgeteilt. Ein Zeitrahmen, der offenbar dehnbar ist.

Entscheiden muss die UEFA, ob es zu viele Überschneidungen zwischen Red Bull Salzburg, Red Bull und RB Leipzig gibt. Zudem steht die Frage, ob Leipzig gegen Bestimmungen des Financial Fairplay verstößt. Zum Beispiel, weil das finanzielle Engagement von Red Bull in den letzten Jahren zu hoch war.

Bei RB Leipzig werden derweil bereits Dauerkarten mit Zutritt zu den Gruppenspielen in der Champions League verkauft. Auch in Bezug auf die Tauglichkeit der Red Bull Arena sind die Arbeiten im Sinne der UEFA-Vorgaben in vollem Gange. Hierbei geht es vor allem um den Ausbau des VIP-Bereichs wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet.

Viele Spekulationen, kleiner Fauxpas

In welche Richtung die Entscheidung der UEFA geht, ist immer wieder Teil von Spekulationen. Salzburg und Leipzig sehen keine Probleme auf sich zukommen. Sportrechtler gehen davon aus, dass es maximal Auflagen aber keine Verweigerung des Startrechts geben wird.

Nichts herauslesen kann man jedenfalls aus einem kleinen Fauxpas, den die UEFA auf ihrer Homepage bei der Vorstellung von RB Leipzig begeht. Als Spitznamen für den Verein gibt man dort „Die Rotten“ an. „Rotten“ bedeutet im Englischen so viel wie ‚verfault‘ oder ‚übel‘ oder ’scheußlich‘. In die Debatten um den Lizenzierungsprozeß der UEFA wird das allerdings lediglich als skurrile Randnotiz eingehen..


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