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Telefon, Fußballschuhe und Playstation für Timo Werner unverzichtbar

Wenn Timo Werner nur drei Gegenstände aus einem brennenden Haus retten dürfte, dann wären das sein Telefon, die Fußballschuhe und die Playstation. Das erklärt er im Interview mit Kicks to the Pitch.

Timo Werner mag es simpel und nicht schrill

Dabei beschreibt er sich auch als „nicht schrillen Typen. Ich mag es simpel. Viele in meiner Altersgruppe mögen es auffällig, aber das ist nicht mein Style.“

Auch als DJ darf Timo Werner nicht auffallen. Denn für die Musikauswahl in der Kabine ist er nicht zuständig. Yussuf Poulsen darf in den heiligen Hallen des Vereins für die musikalische Untermalung sorgen.

Neben dem Fußball ist der Stürmer auch vom Basketball fasziniert. „Ich mag die Cleveland Cavaliers und Kyrie Irving. Natürlich auch LeBron James. Stephen Curry und Kevin Durant sind ebenso unglaublich.“

Torjubel ist immer spontan

Derzeit ist Timo Werner beim Confed Cup unterwegs, wo er sich bei der deutschen Nationalmannschaft auch für die WM im kommenden Jahr empfehlen will. Einen speziellen Torjubel, falls er dann dort ein entscheidendes Tor schießt, hat Werner nicht.

„Es wäre ein spontaner Jubel. Ich bin niemand, der so etwas plant. Etwas, was ich in der Vergangenheit immer mal wieder gemacht habe, ist aus irgendeinem Grund auf meinen Knien rutschen. Aber ich plane das nie.“

Julian Draxler steht Timo Werner bei

Geplant hatte Timo Werner sicher auch nicht, dass er in den letzten Monaten nach einer Schwalbe im Spiel gegen Schalke immer wieder mit Pfiffen konfrontiert wurde. Unterstützung hatte Werner dabei kürzlich auch vom Nationalmannschaftskollegen und aktuellen Kapitän Julian Draxler bekommen.

„Er hat den Fehler eingesehen, den er gemacht hat“, erklärt Draxler über Werner. „Mit 20 Jahren haben andere Leute ganz andere Fehler gemacht als mal eine Schwalbe. Er ist ein guter Junge, er weiß was er will und er arbeitet fleißig. Damit sollte man es mal beruhen lassen jetzt. Ich hoffe, dass das Ganze jetzt mal aufhört!“

Lothar Matthäus sieht große Werner-Karriere im Nationalteam

Auch Lothar Matthäus steht Timo Werner in der Sportbild (Print) zur Seite. „Es wird Zeit, dass die unsäglichen Pfiffe und Schmähgesänge gegen ihn aufhören. Ich kann ja noch verstehen, dass er von den Schalker Fans nach seiner Schwalbe ausgepfiffen wird. Aber in anderen Stadien und selbst im DFB-Trikot? Das ist – Entschuldigung – idiotisch.“ Positiv sei aber, dass Werner aus den Pfiffen Motivation zieht.

Überhaupt zeigt sich der Weltmeister von 1990 „begeistert“ vom RB-Stürmer und prognostiziert ihm „eine große Karriere in der Nationalmannschaft“. Der erste Treffer vor Werner im Confed Cup gegen Kamerun sei „eine koordinative Meisterleistung, ein absolutes Traumtor“ gewesen. „Werner ist als Neuner der Gegenpart zu den Strafraum-Brechern Sandro Wagner und Mario Gomez. Seine Spielweise in der Spitze eröffnet Löw noch mehr Möglichkeiten.“


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