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„Noch nicht hart genug“ – Zsolt Löw macht den Fußball-Lehrer

Zsolt Löw darf bei RB Leipzig schon dirigieren - aber scheut noch die harten Entscheidungen. Foto: imago

Zsolt Löw darf bei RB Leipzig schon dirigieren – aber scheut noch die harten Entscheidungen. Foto: imago

Ralph Hasenhüttl prophezeite seinem Assistenten bereits eine große Zukunft als Cheftrainer. Der fühlt sich laut Bild noch nicht bereit, aber nähert sich dem Ziel ab Ende August.

Zsolt Löw zum Blockseminar in die ungarische Heimat

Dann startet Zsolt Löw in mehreren Einheiten mit dem Schein als Fußballlehrer. Ab Ende August nimmt er sich ein Jahr lang dafür Zeit – allerdings nur in den Länderspielpausen. Während seiner Abwesenheit vertritt ihn Danny Röhl, der ebenfalls als Co-Trainer auf dem Trainingsplatz stehen kann. Maximal drei Tage am Stück ist Löw in seiner Heimat in Budapest, dort finden die Lehrgänge statt. Sicherlich will der Ex-Bundesligaprofi unter anderem von TSG Hoffenheim und FSV Mainz 05 eines Tages eine Rolle als Chefcoach übernehmen.

Löw: „Habe noch nicht die endgültige Härte“

Dazu wolle er aber erst seine eigene Idee vom Fußball weiter entwickeln. Das klingt ganz nach Ralf Rangnicks Geschmack. Aber auch abseits des Spiels sieht Löw sich noch im Lernprozess. „Ich schließe das nicht aus, aber im Moment ist das noch nichts für mich. Ich habe noch nicht die letzte endgültige Härte, jemandem weh zu tun und voller Konsequenz Entscheidungen zu treffen,“ offenbarte er der Bild. Bis es soweit ist, darf er sich neben Ralph Hasenhüttl schließlich auch maximal austoben. „Hier darf ich als Co-Trainer deutlich mehr machen als ein normaler Co-Trainer“, sagt er über seine aktuelle Tätigkeit.