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Dietrich Mateschitz: „Verkauf von Naby Keita wäre Vertrauensbruch“

Dietrich Mateschitz hat es Ralf Rangnick und seinem Team erst ermöglicht, der Stadt Leipzig wieder einen Bundesligaverein und seit dem Sommer auch einen Champions-League-Teilnehmer zu bescheren. Dass die Millionen von Red Bull an die Elster flossen, war für den exzentrischen Firmengründer wie vieles andere zunächst eine Schnapsidee, erklärte er der Sport Bild.

Dietrich Mateschitz über „seine“ beiden Vereine

Von Stolz will er nicht sprechen, aber er freue sich über den Erfolg, den RB Leipzig und wohlgemerkt auch Red Bull Salzburg einfahren, die zuletzt die Uefa Youth League gewinnen konnten. Dietrich Mateschitz beschreibt die Pläne beider Vereine aus der Wir-Perspektive.

Wohlwissend, dass die Uefa auch ihre weiteren Beobachtungen zum Thema Wettbewerbsintegrität weniger auf seine Interviews, sondern auf Zahlen und Verträge richten wird. Denn aus sportlicher Sicht, so Mateschitz, sei ein Aufeinandertreffen unproblematisch. Man müsse „beide Vereine trennen.  Sollten beide Vereine in der Champions League aufeinandertreffen, werden beide das Beste versuchen, und der Bessere wird am Ende gewinnen.“

Einstieg bei RB Leipzig eine Schnapsidee?

So beschreibt er das Engagement von Red Bull auch nicht vorrangig als Marketing-Instrument. „Wenn ich das Ganze nur machen würde, um Dosen zu verkaufen, wäre es ja eigentlich kontraproduktiv.“ Über die Gründung des von vielen Kritikern als Sündenfall angesehenen RB Leipzig sagt er, er habe zunächst etwas rumgesponnen.

„Mein Einstieg in die Formel 1 war im Prinzip auch eine Schnapsidee, sogar das Gründen von Red Bull.“ Dennoch habe er es allen skeptischen Stimmen, die vor der großen Fußballtradition warnten, zum Trotz genau so durchgezogen, wie er es wollte. Dazu habe ihn sein erster Besuch in Leipzig nur noch animiert.

Verkauf von Naby Keita wäre Vertrauensbruch

Außerdem äußerte er sich zu den Gerüchten um abwanderungswillige Spieler wie Keita und nahm nochmal den Wind aus dem Segeln. „No way“, sagt er zum Verkauf des Guineers und untermauert die starke Position von Ralf Rangnick, der auf das Geld aus Spielerverkäufen nicht angewiesen ist. Und fügt hinzu: „Ihn zu verkaufen wäre nicht nur ein Misstrauensbeweis für unsere Fans, sondern auch ein  falsches Zeichen für unsere anderen Spieler wie beispielsweise Timo Werner, der ebenfalls begehrt ist.“


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