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Internationaler Partner für RB Leipzig

Einen neuen internationalen Partner präsentierte RB Leipzig heute. Hanwha Q Cells wird künftig in der Red Bull Arena werben.

Dabei wird man „im Rahmen nationaler und internationaler Werbemaßnahmen u.a. auf den LED-Banden und Cam Carpets sowie den Trainerbänken der Red Bull Arena präsent sein“. Laut Sponsors war RB Leipzig vor einem Jahr noch der einzige Bundesligist, der keine Vermarktung via Cam Carpets betrieb. Dabei handelt es sich um Matten neben den Toren, die im Fernsehbild den Eindruck aufrecht stehender Werbebanden vermitteln.

Zwei Jahre Partnerschaft zwischen Hanwha Q Cells und RB Leipzig

Die Partnerschaft zwischen dem „exklusiven Photovoltaikpartner“ und RB Leipzig ist auf zwei Jahre angelegt und beinhaltet eine Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr. Über die Höhe der partnerschaftlichen Vertragszahlungen an RB ist nichts bekannt.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff freut sich darüber, dass man das „Partner-Portfolio um eine starke Marke erweitern“ konnte. Auf Sponsorseite ist man „stolz“ darauf, „‚Internationaler Partner‘ von RB Leipzig zu werden“. Man sei „fest davon überzeugt, in eine Win-Win-Partnerschaft einzutreten, die für beide Seiten enormes Potenzial birgt“.

Hanwha Q Cells auch in Sachsen-Anhalt präsent

Dabei verweist man auch darauf, dass Hanwha Q Cells nicht nur einen Unternehmenssitz in Südkorea hat. Auch in 50 km Entfernung von Leipzig, in Thalheim in Sachsen-Anhalt sei man mit einem „globalen Zentrum für Technologie, Innovation und Qualität präsent“.

Der südkoreanische Konzern Hanwha hatte den Solarzellenherstellers Q-Cells aus Sachsen-Anhalt 2012 übernommen. Das deutsche Unternehmen war damals insolvent. 250 Millionen Euro soll die Kaufsumme betragen haben. Drei Jahre später verloren mehrere Hundert Mitarbeiter ihren Job, weil die Produktion von Solarzellen ins Ausland verlegt wurde. In Thalheim verblieb lediglich das Forschungs- und Technologie-Zentrum.


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