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Marco Kurth ist beeindruckt und lernwillig

Seit diesem Sommer trainiert Marco Kurth die U16 von RB Leipzig. Der ehemalige Profi, der große Teile seiner Karriere in Aue und Cottbus verbrachte, trainierte zuletzt erfolgreich die U17 des 1.FC Magdeburg.

Mit seinem Schritt zu RB Leipzig ist er vorerst völlig zufrieden und verarbeitet noch die Eindrücke. „Die Akademie, die Logistik, das gesamte Umfeld, die hohe Qualität des gesamten Mitarbeiterstabes sind einfach beeindruckend. Das bekommst du sofort mit und es macht riesig Spaß, ein Teil davon zu sein“, erklärt er im Interview mit der LVZ (Print).

Marco Kurth möchte bei RB Leipzig lernen

Bei seinem Schritt zu RB geht es ihm vor allem auch um die Entwicklung als Trainer. „Es gibt in allen Bereichen von RB so viele Mitarbeiter, von denen ich etwas lernen kann. Fachleute und Spezialisten in allen Bereichen. Nach nur wenigen Tagen kann ich jetzt schon sagen, meine Hoffnung hier jeden Tag etwas dazulernen zu können, wird sich garantiert erfüllen.“

Dabei lernt er auch von einem seiner besten Freunde Marco Rose, der die Männer von Red Bull Salzburg trainiert. „Marco ist nicht nur mein Freund, sondern auch ein wichtiger Trainer als Ansprechpartner für mich. Wir haben sehr häufig Kontakt und sprechen über Fußball. Gerade, wenn es um neue Ideen geht, halte ich es für sehr wichtig, sich auszutauschen, um sich gemeinsam voranzubringen.“

Spielidee des Vereins als Rahmen, Anpassung an die Gegebenheiten des Teams

Von Vorteil für die Tätigkeit von Marco Kurth in Leipzig ist auch, dass sich die Spielidee bei RB Leipzig „mit meiner Auffassung zum modernen Fußball deckt“. Deshalb habe er schon letzte Saison viele RB-Spiele gesehen. „Komischerweise am meisten in Erinnerung ist mir aber die 0:1-Niederlage in Dortmund geblieben. Trotz einiger Ausfälle und einigen jüngeren Spielern im Kader war trotzdem sofort zu erkennen, da spielt eine Mannschaft von RB Leipzig. Das fand ich total beeindruckend.“

Bei der Arbeit mit dem U16-Team wird die Vereinsphilosophie natürlich eine Rolle spielen. Aber jenseits der vom Verein gesetzten Leitplanken bleibt trotzdem noch Raum für den Trainer. „Die Philosophie steckt den äußeren Rahmen ab, aber der Trainer entwickelt die Inhalte und trifft die wichtigsten Entscheidungen. Es gibt keine Schablone, die man einer Mannschaft einfach über helfen kann. Wichtig sind die Verhaltensweisen der Jungs und da gibt es eine klare gemeinsame Vorstellung, was ein junger Spieler verinnerlicht haben muss“, erklärt er auch wichtige Dinge abseits des Fußballplatzes.


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