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Überraschende Defizite im Management auch bei RB Leipzig

An Studien zu RB Leipzig mangelte es in der Vergangenheit nicht. Die Handelshochschule Leipzig hat sich nun anhand eines neuen Qualitätsindex das Management der Bundesligisten untersucht. Die Ergebnisse überraschen, wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet.

RB Leipzig mit viel Luft nach oben

„In nahezu allen Bereichen“, so die am Freitag veröffentlichte Studie, habe RB Leipzig Nachholbedarf. Die erste Saison im Bundesliga-Oberhaus wird als „erwartungsgemäß solide“ bezeichnet. Was sich extrem streng liest, denn die Leistung der vergangenen Saison bedeutet schließlich für alle Beobachter einen maximalen Erfolg.

Und kaum einer stellt den Sachsen für die nähere Zukunft eine schwierige Zeit in Aussicht. Bei Betrachtung des langen Atems, den sich Ralf Rangnick und die Clubführung in Sachen der Abwerbeversuche von Naby Keita und Emil Forsberg leisten können, sollte man auch langfristig eine gute Perspektive vorfinden.

Bundesliga-Manager international nicht konkurrenzfähig?

Das spiegelt sich aber nicht ganz in den Ergebnissen wieder. Denn in Summe von Faktoren wie Sportlicher Erfolg, Finanzielle Leistungsfähigkeit, Fanwohlmaximierung, und Führung landet RB Leipzig auf dem vorletzten Platz der aktuellen Bundesligisten in Sachen Management.

Wobei bis auf die Klassenbesten FC Bayern München und Borussia Dortmund keinem der anderen Vereine ein gutes Zeugnis ausgestellt wird. „Die Managementqualität in der deutschen Bundesliga hat bei weitem noch nicht das Niveau erreicht, welches erforderlich ist, um international eine führende Rolle einzunehmen“, so die Forscher.

Mehr dazu lesen Sie bei der Mitteldeutschen Zeitung.


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