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RB Leipzig soll bei Hasenhüttl-Rückkehr mehr Tore schießen

Am Sonntag geht es nach der durchwachsenen Vorbereitung für RB Leipzig im DFB-Pokal gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen. Ralph Hasenhüttl erklärte nach dem Training am Mittwoch, was ihn noch immer mit der Spielstätte in Aalen verbindet und auf welchem Stand er seine Mannschaft sieht.

Hasenhüttl in Aalen: Mit Stadt und Fans emotional verbunden

Besonders der RB-Coach hat nach Aalen gute Verbindungen. „Es ist ein besonderer Ort meiner Trainerkarriere. Es war der erste Ort, wo ich wirklich sichtbaren Erfolg hatte mit dem Aufstieg in die zweite Liga. Demnach bin ich mit der Stadt und den Fans auch emotional verbunden.“ Allerdings verbindet er nicht nur positives mit der Stadt. „Ich war schon ein paar mal danach dort mit Ingolstadt und habe dort ein paar Spiele gehabt. Gewonnen haben wir nur eins.“ In Aalen trifft er auch auf seinen ehemaligen Co-Trainer Michael Schiele, der jetzt bei den Sportfreunden Dorfmerkingen kickt. Auch deren Rechtsaußen Fabian Weiß schaffte unter Ralph Hasenhüttl den Sprung in die erste Mannschaft der Aalener.

Hunderprozentige Spielvorbereitung auch gegen Verbandsligisten

Den Auftakt in den DFB-Pokal nimmt man bei RB Leipzig auch gegen den Verbandsligisten maximal ernst. „Wir verlangen von den Jungs, dass sie sich hunderprozentig auf die Partie vorzubereiten. Wir versuchen auch da denselben Maßstab vorzulegen wie bei anderen Spielen.“ Deswegen macht man im gesamten Ablauf der Spielvorbereitung keine Ausnahmen: „Wir haben Videoaufnahmen.“ Neben der Gegneranalyse arbeitet Hasenhüttls Team vor allem am Torabschluss. „Wir haben schon ein paar Chancen liegen lassen gegen Stoke City. Trotzdem hatten wir auch richtig gute Phasen, wo wir bemüht waren. Oft hat es an Kleinigkeiten gehapert, am Wochenende wollen wir mehr Tore schießen.“ Schließlich will man gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen nach den vergangenen Testniederlagen zeigen, dass man nun ernst macht.

Neuer Kapitän am Freitag bekannt

Mehr Chancen will man erarbeiten, vor allem den Gegner in der Umschaltbewegung erwischen, also sich die klassischen RB-Tugenden wieder erarbeiten. Zuletzt war er nicht begeistert von Passqualität und Handlungsschnelligkeit. „Man merkt, wenn zwei Tage kein Ball am Fuß ist und wir sofort in die höchste Intensitätsstufe schalten, dann passieren technische Fehler, die man bei uns nicht kennt.“ Seinen neuen Kapitän wird man am Freitag auf der abschließenden Pressekonferenz begrüßen können.


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