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Muss RB Leipzig für Champions League auf zwei Spieler verzichten?

Mit § 5b in den DFL-Statuten stellt die Deutsche Fußball Liga sicher, dass der in Deutschland ausgebildete Nachwuchs in der Bundesliga ausreichend zum Zug kommt. Dass die Uefa die Maßstäbe in der Champions League strenger anlegt, könnte für RB Leipzig empfindliche Auswirkungen haben, wie im Rotebrauseblog zu lesen ist.

Uefa formuliert Nachwuchs-Regelung strenger

So soll der Kader einer jeden Bundesligamannschaft mindestens vier vom Verein ausgebildete und zusätzlich vier innerhalb des DFB ausgebildete Spieler als Profis unter Vertrag haben. Dazu zählen Spieler, die zwischen 15 und 21 Jahren für drei Spielzeiten beim eigenen Verein beziehungsweise bei einem Verein des DFB spielten. Ausdrücklich nennt die Uefa für die Nominierungen des Kaders für Champions League, dass es sich um die Saison vom ersten bis zum letzten Spieltag oder um 36 Monate am Stück handeln muss. Und, was die Ernennung der Spieler für RB Leipzig durchaus verkomplizieren könnte: anstellte eines 30er-Kaders sind nur 25 Spieler zu nominieren.

Fallen Palacios und Konaté aus dem CL-Kader von RB Leipzig?

Wenn RB Leipzig die Local-Player-Regelung über die neu zu Profis gemachten Akteure aus der U19 erfüllen will, könnten im Endfeffekt zwei Kaderplätze der Profis wegfallen. Als vier vom Verband ausgebildete Spieler können Stammkräfte wie Marcel Halstenberg, Willi Orban, Diego Demme und Marvin Compper gelten. Für die vier von RB Leipzig ausgebildeten kommen neben Lukas Klostermann aber nur drei der U19-Spieler in Frage. Nimmt man drei Torhüter mit verbleiben 19 Plätze für 21 Feldspieler des Profikaders. Damit könnten beispielsweise Federico Palacios und Ibrahima Konaté leer ausgehen. Immerhin könnte der noch in der Youth League spielen.


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