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Wachstumspotenzial für RB Leipzig?

RB Leipzig ist besonders auch im Umland von Leipzig erfolgreich. Viele Dauerkarten werden in einem Radius von bis zu 100 km um die Stadt verkauft. Trotzdem scheint es noch große Wachstumspotenziale zu geben.

Wenige Vereinsfans in den neuen Bundesländern

Denn wie ein Studie behauptet, ist der Anteil an Fans von konkreten Fußballvereinen im Osten der Republik eher gering. In den Postleitzahlenbereichen, die mit 0 und 1 beginnen, hätten nur 43 bzw. 44% aller Befragten mindestens einen Lieblingsverein. Im bundesweiten Durchschnitt liegt der Wert bei 53%. Den höchsten Wert (64%) verzeichnet man im Westen im Postleitzahlengebiet mit einer 4 vorn, der Dortmund, Mönchengladbach oder Schalke umfasst.

Die Postleitzahlenbereiche, die mit 0 und 1 beginnen, umfassen weite Teile der neuen Bundesländer inklusive Berlin und rund 14 Millionen Menschen. Zuletzt hatte eine Studie erklärt, dass RB Leipzig in den neuen Bundesländern hinter Bayern und Dortmund bereits der drittbeliebteste Verein ist.

Weniger Vereinsfans unter jungen Menschen

Offenbar gibt es da aber noch große Fanpotenziale, wenn man sieht, dass sich hierzulande unterdurchschnittlich viele Menschen zu einem konkreten Verein bekennen. Neben RB Leipzig buhlen auch Teams wie Dynamo Dresden, Hansa Rostock, Energie Cottbus, HFC, Hertha oder Union um die Gunst der Zuschauer. Warum es den Mannschaften bisher nicht gelungen ist, einen ähnlich hohen Prozentsatz an Menschen abzuholen wie in anderen Gebieten in Deutschland, bleibt unklar.

Ergebnis der Befragung ist auch, dass wesentlich mehr Männer als Frauen Anhänger von konkreten Fußballvereinen sind. Zudem ist in der älteren Zielgruppe der 65- bis 74-Jährigen der Anteil an Vereinsfans wesentlich höher als bei der jungen Generation zwischen 18 und 29.


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