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Oliver Burke raus – Kevin Kampl rein?

Gibt es nach einem Abgang von Oliver Burke die Wiedervereinigung von Kevin Kampl und Ralf Rangnick? (Foto: Imago)

Gibt es nach einem Abgang von Oliver Burke die Wiedervereinigung von Kevin Kampl und Ralf Rangnick? (Foto: Imago)

Die Gerüchte um einen Abgang von Oliver Burke noch in dieser Transferperiode werden konkreter. Gestern hatte der Kicker über eine steigende Bereitschaft von RB Leipzig berichtet, den Schotten noch abzugeben. Nun legt die BILD nach.

Wie das Blatt berichtet, könnte Burke doch noch für 18 Millionen Euro verkauft werden. England ist das Ziel. Premier-League-Klub Crystal Palace sei ein heißer Kandidat für einen Wechsel.

Transfergewinn bei einem Abgang von Oliver Burke?

Bisher hatten Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl immer betont, dass man hoffe, dass Oliver Burke in Leipzig den Durchbruch schafft und dass man derzeit kein Interesse habe, ihn abzugeben. Bei einem möglichen Transfer müsste mindestens die Summe erlöst werden, die man vor einem Jahr selbst zahlte. 15 Millionen Euro sind damals an Nottingham Forest gegangen.

Nicht überzeugt von konkreten Wechselszenarien ist derweil LVZ-Mann Guido Schäfer. Es gebe kein Angebot von Crystal Palace für Burke. Ob das heißt, das es auch kein Interesse gibt oder damit ein Burke-Wechsel ausgeschlossen ist, ließ er nicht verlauten.

Kevin Kampl als Neuzugang bei RB Leipzig?

Wenn Oliver Burke geht, dann gäbe es auch Platz für einen weiteren Neuzugang bei RB Leipzig. Die BILD meint, dass RB dabei um Kevin Kampl von Bayer Leverkusen buhlt. Der ist dort schon seit ein paar Wochen ein Wechselkandidat. 20 bis 25 Millionen Euro müsste man für Kampl hinlegen.

Ralf Rangnick kennt Kevin Kampl aus seiner Zeit bei Red Bull Salzburg. 2012 hatte er ihn vom VfR Aalen geholt, wo in jenen Tagen Ralph Hasenhüttl der Trainer war. Anfang 2015 bemühte sich Rangnick darum, ihn nach Leipzig zu lotsen. Damals wechselte Kampl allerdings nach Dortmund und später dann nach Leverkusen.

Kampl kein direkter Burke-Ersatz

Kampl ist also ein Spieler, der Spielideen, die Pressing und schnelles Umschalten beinhalten, schon sehr gut kennt. Allerdings liegt er mit 26 Jahren deutlich über jener Grenze, die man bei RB Leipzig im Normalfall bei Neuverpflichtungen, für die man Ablöse zahlt, als Altersgrenze ausgegeben hat.

Zudem wäre Kampl kein direkter Ersatz für Burke. Der Schotte wurde in der Vorbereitung als Stürmer und Werner-Backup eingesetzt. Kampl spielt dagegen normalerweise auf der Sechs oder auf der Zehn.