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Kaderplanung abgeschlossen: Wohin geht’s für RB Leipzig?

Mit Kevin Kampl ist der letzte Transfer für RB Leipzig kurz vor Schluss unter Dach und Fach. Auf der Pressekonferenz erklärten Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl die Gründe für die Verpflichtung und gaben einen Ausblick auf die Saison 2017/18.

Kevin Kampl wieder bei einem Champions-League-Club

Mit dem letzten Neuzugang gibt es nochmal eine gute Portion internationale Erfahrung für RB Leipzig. So freut sich auch Kevin Kampl selbst darauf, mit seinem neuen Verein in der Champions League anzutreten. „Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, Gänsehaut pur. Ich freue mich, dass ich dort mitwirken kann.“ Die Gruppe beurteilte er als insgesamt stark, aber Leipzig auf Augenhöhe. „Es ist eine ausgeglichene Gruppe. Monaco ist eine sehr gute Mannschaft, genauso wie Porto und Besiktas.“ Man müsse sich auf keinen Fall verstecken mit der Leistung, die RB Leipzig im letzten Jahr gebracht hat.

Gerüstet für Überraschungen in Champions League und Bundesliga

Sein Trainer wollte sich dazu wenig Gedanken machen. „Wir haben die Gegner noch nicht bespielt. Mag sein, dass die Gruppe ausgeglichen ist, aber wir sind neu in diesem Wettbewerb.“ Sollte man so couragiert auftreten wie in der Liga, sei vieles möglich. Besonders wichtig dem RB-Coach, den Spielern keine „Rucksäcke umzuhängen“ durch eine zu hohe Erwartungshaltung. Das gleiche gilt, wie auch in der letzten Saison, für die Liga. „Ich habe mich nie dazu geäußert, was für mich Saisonziele sind, was sich als Erfolg anfühlt.“ Es gebe viele Fragezeichen, mit dem neu zusammengestellten Kader muss Ralph Hasenhüttl sich zunächst einspielen.

Ralf Rangnick: „Fußball funktioniert von Spiel zu SPiel“

Darauf wies auch Ralf Rangnick nochmal hin, der seinen Leicester-Vergleich erklärte. Er habe bejaht, rückblickend mit einem Verbleib unter den besten acht der Königklasse zufrieden zu sein, selbst wenn in der Liga nur ein zweistelliger Platz bliebe. „Aber so funktioniert das im Fußball ja nicht. Fußball funktioniert von Spiel zu Spiel und hat mit Entwicklung zu tun.“ Die sah er in der letzten Saison auch bei den Spielern, die zum Großteil auch schon in der zweiten Bundesliga in Leipzig spielten. Einen echten Umbruch gab es bei RB Leipzig allerdings auch nicht und Ralph Hasenhüttl kann auf dieselbe Stammelf zurückgreifen wie im letzten Jahr. Nur, dass man sich in der Spitze – dazu zählt insbesondere die Verpflichtung von Kevin Kampl – und in der Breite aussichtsreich verstärkt hat.

Ralph Hasenhüttl verspricht Rotation

Ralph Hasenhüttl hat also allen Grund zur Freude. Jean-Kevin Augustin zeigte gegen den SC Freiburg seine Klasse, Bruma erzielte ein Traumtor und auch Kampls Qualitäten durfte er schon 2012 beim VfR Aalen für drei Spiele bewundern, ehe der sich für Red Bull Salzburg entschied. „Das wir einen breiteren Kader braucht war klar. Wir sind jetzt auf allen Positionen gut doppelt besetzt.“ Der Trainer unterstrich nochmal, dass er alle 25 Spieler seines Profikaders brauchen wird. „Wer in der Saison mal traurig ist, dass er ein Spiel nicht macht, dem ist auch nicht mehr zu helfen.“ Am ehesten dürfte das Dominik Kaiser treffen, der am ehesten auf denselben Positionen wie Kampl beheimatet ist. Und schon lange vor dessen Verpflichtung nur noch als Backup zum Einsatz kam.

 


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