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Hasenhüttl nimmt Jean-Kévin Augustin in Schutz

Dass Jean-Kévin Augustin am Montag unerwartet zum Trainingswochenauftakt von RB Leipzig vor dem Spiel am Freitag in Hamburg auf dem Rasen am Cottaweg stand, hat einen nicht sonderlich gegrämt: Trainer Ralph Hasenhüttl. Der junge Franzose war am Wochende vom französischen  U-21-Nationaltrainer Sylvain Ripoll suspendiert worden und früher abgereist. Gut für RB. Hasenhüttl meinte: „Man hat ihm nichts angemerkt, er war sehr engagiert, voller Tatendrang.“

Der 20-Jährige Franzose hatte seine Auswechslung beim Test gegen Chile, den Frankreichs U-21 als Vorbereitung für die EM-Qualifikation nutzte, die am Dienstag beginnt, lautstark moniert und war dafür von Ripoll nach Hause geschickt worden. Hasenhüttl wunderte sich, wollte den Vorfall aber nicht kommentieren, „da wir mit Jean-Kévin noch nicht explizit gesprochen haben.“ Soll im Laufe des Montags aber stattfinden.

Hasenhüttl: „Ich bin mit seiner Entwicklung sehr zufrieden“

Ob es eine Strafe seitens des Vereins geben wird, ist aber kaum wahrscheinlich. Hasenhüttl ist von Augustin sehr angetan. „Ich habe Jika als ruhigen Typen kennengelernt und nicht so emotional, wie es dargestellt wurde“, sagte der Österreicher. „Jean-Kévin war zuletzt auf einem sehr guten Weg bei uns, wie ich finde. Er hat gegen Freiburg ein sehr gutes Spiel gemacht. Ich bin mit seiner Entwicklung sehr zufrieden.“

Augustin hat die komplette Vorbereitung mit RB bestritten und sich im zweiten Saisonspiel als Alternative für Yussuf Poulsen als zweite Sturmspitze neben Timo Werner angeboten. Augustin hatte den verletzten Dänen Poulsen ersetzt und zwei Tore des 4:1 gegen den Sportclub aufgelegt.

 


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