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Nationalelf-Frust bei RB Leipzig: Ralph Hasenhüttl hört genau hin

Jean-Kevin Augustin suspendiert, Timo Werner trotz Führungstreffer ausgepfiffen, Marcel Sabitzer verletzt und mit den Österreichern nahezu aus der WM-Qualifikation geflogen. Nach Länderspielen ist auch bei RB Leipzig die Stimmung der Rückkehrer ganz unterschiedlich. Ralph Hasenhüttl hört genau hin.

Pfiffe gegen Timo Werner – Hasenhüttl schließt sich Löw an

Sein Dauerknipser Timo Werner war am Wochenende bereits wieder für Deutschland erfolgreich. Dennoch sorgten erneut das Verhalten einiger Stadiongäste für Aufmerksamkeit, die wieder mit Pfiffen gegen den RB-Stürmer auffielen. „Ich habe Timo Werner gratuliert zu seinem Spiel und zu seinem Tor, dass natürlich wichtig ist für ihn.“ Zu allem anderen habe Jogi Jöw alles gesagt. „Mal schauen, was für Lehren daraus gezogen werden“, so Ralph Hasenhüttl.

Marcel Sabitzer und Co. mit Österreich vor dem Aus

Marcel Sabitzer musste mit Stefan Ilsanker und Konrad Laimer gegen Wales in der WM-Quali ran und hatte gleich doppelt Grund für Frust. Ralph Hasenhüttl hatte das Spiel seiner Landsmänner mitverfolgt und sah, wie man gegen wie Waliser baden ging. „Es war nicht schlecht, das Spiel, aber das ist auf dem Weg nicht gut genug. Wenn man die Tore nicht macht, dann reicht eine Unachtsamkeit aus und du verlierst das Spiel. Jetzt ist das Ding gegessen und das ist natürlich schade.“ In der WM-Qualifikation liegt Österreich nach sieben von zehn Spielen lediglich auf dem vierten Platz in der Gruppe D. Die WM-Teilnahme liegt damit in weiter Ferne. Immerhin hatte Hasenhüttls erster Verdacht bei der Verletzung von Sabitzer sich nicht bestätigt.

Frust über Auswechselung bei Jean-Kevin Augustin

Und noch ein Stürmer kam  mit Negativerlebnissen vom Wochenende zurück zu RB Leipzig. Jean-Augustin war beim Spiel der U21 von Frankreich nach seiner Auswechselung die Hutschnur geplatzt, worüber die RB-Verantwortlichen erst noch mit dem 20-Jährigen reden wollen.

Besonderer Zuspruch nach Länderspielen

Denn unabhängig von dessen Verfehlung seien die Abstellungen zur Nationalmannschaft öfter auch mal ein Anlass für Einzelgespräche. Denn „es kommt schon vor, dass der ein oder andere mal ein bisschen Zuspruch braucht“, so Hasenhüttl. „Es kommt ja vor, dass man einen Spieler in der Nationalmannschaft anders sieht, dass er sich nicht so wohl fühlt oder nicht so frei aufspielt.“ Da gebe dann Dinge, die mal mal diskutiert, um die emotionale Lage der Spieler herauszuhören.


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