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Ultra-Treffen mit Vereinen in Erfurt – RB Leipzig außen vor

Abseits der Sportberichterstattung beherrschen zwei Themen den medialen Diskurs über Fußball: Auf der einen Seite die Kommerzialisierung, auf der anderen Seite Fans, die sich dagegen wehren. Ultras stehen dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit, mal zu Recht, mal als Sündenböcke. In Erfurt trafen sich nun zahlreiche Vertreter von Ultragruppen und Vereinen,wie die Thüringer Zeitung berichte. RB Leipzig war dabei außen vor.

Pfiffe und Naziparolen – Proteste gegen DFB

Besonders schockierend fielen manche Stadiongäste wieder am Wochenende beim Spiel von Deutschland gegen Tschechien negativ auf. Neben den ständigen Pfiffen gegen RB-Profi Timo Werner sollen auch „Sieg-Heil“-Parolen gefallen sein. Laut Bild von Personen aus Dortmund und Dresden, ausgerechnet hier ist man RB Leipzig besonders feindlich gesinnt, wie die vergangene Saison gezeigt hat. Wobei es besonders in der öffentlichen Diskussion schwer fällt, die einzelnen Gruppen und ihre Motive im Stadion, zu unterscheiden. Zuletzt regte sich immer mehr Protest auch gegen den DFB, bei zahlreichen Spielen wurden Plakate gegen den Verband gezeigt.

Nicht alle Vereine beteiligt

Aus Dresden kam nun der Aufruf an zahlreiche Ultragruppen und Vereine, sich an Gesprächen zu beteiligen, um eine gemeinsame Diskussionsgrundlage zwischen Fans und Vereinen zu erarbeiten. Allerdings ist man dazu nicht an der Beteiligung von RB Leipzig interessiert. Weder seine Fangruppen noch der Verein werden in Ultrakreisen überhaupt als solche wahrgenommen. Allerdings war man damit nicht ganz alleine. Auch Ultras des FC Schalke wurden laut Bild beispielsweise nicht eingeladen. Die Gruppierung UGE verfolge ein eigenes Konzept, das unter anderem Pyrotechnik legalisieren soll. Auch VfB Stuttgart und Werder Bremen erhielten keine Einladung, weitere Vereine sagten ab.

 

 


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