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HSV-Keeper Mathenia: „Riesengroßen Respekt vor Timo Werner“

Als Timo Werner im Hinspiel dem Hamburger SV und RB Leipzig zwei Tore einschenkte, stand Christian Mathenia noch nicht zwischen den Pfosten. Jetzt ist der HSV nach zwei Spieltagen so gut in der Spur wie lange nicht, aber dem neuen Torhüter der Hanseaten blüht am Freitagabend (8. September 2017, 20.30 Uhr) das Duell gegen einen Stürmer in Topform.

Mathenia zweimal nur Zuschauer gegen RB Leipzig

In der Pressekonferenz vor dem Spiel gab Christian Mathenia seine Gedanken zur kommenden Partie preis. Der Tabellendritte hat nach zwei Siegen gegen den FC Köln und FC Augsburg eine breitere Brust, als in der Vorsaison. Allerdings kommt jetzt RB Leipzig, die den nächsten Schritt nach vorne machen wollen. „Leipzig ist bekannt für seine Spielweise. Sie versuchen nach Balleroberungen schnell vors Tor zu kommen, um innerhalb von wenigen Sekunden zum Torabschluss zu kommen“, wird der HSV-Keeper auf der Vereinswebsite zitiert.

https://twitter.com/DieRotenBullen/status/905068342079352834

Bei den letzten Begegnungen, einem 0:3 und 4:0 aus Leipziger Sicht, konnte er 90 Minuten von der Bank zuschauen. Jetzt muss er selbst ran. „Ich persönlich habe pure Vorfreude auf das Spiel in mir, weil es einfach geil ist, am Freitagabend im Volkspark aufzulaufen.“ Immerhin kennt er den Gegner noch aus der zweiten Liga, wo er mit dem SV Darmstadt einmal gewann und einmal verlor. Timo Werner spielte damals noch für den VfB Stuttgart.

Riesengroßen Respekt vor Timo Werner

Nicht ganz soviel Vergnügen dürfte ihm der Gedanke bereiten, auf Timo Werner in Topform zu treffen. „Ich habe vor Timo riesengroßen Respekt“, so Mathenia über den RB-Stürmer. Außerdem kommentierte er die Sonderbehandlung des 21-Jährigen durch gegnerische Fans. „Natürlich hat er im letzten Jahr bei dem Spiel auf Schalke einen Fehler begangenen, aber er hat sich dafür entschuldigt und ich finde es nicht fair, wie er seitdem behandelt wird.“ Und hofft natürlich, dass Werner am Freitag nicht seinen besten Tag erwischt. Selbst wenn es in Hamburg wieder Gegenwind gibt – der Torjäger hat mittlerweile gelernt, cool zu bleiben.


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