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Ralf Rangnick: Keine 50-Millionen-Transfers für RB Leipzig bis 2022

Ralf Rangnick schließt aus, dass es bei RB Leipzig in den nächsten fünf Jahren einen Strategiewechsel hin zu Verpflichtung von teureren Stars gibt. Von Ablösesummen wie für Neymar und Ousmane Dembele ist man weit entfernt, auch 50 Millionen Euro werde man nicht für einen Spieler ausgeben, sagte er dem Kicker.

Ralf Rangnick will Transferwahnsinn nicht mitmachen

Dabei lehnt er sich durchaus aus dem Fenster. Zumindest stellt er selbst fest, dass die zuletzt steil gestiegenen Ablösesummen sich inflationär auf den Markt auswirken. „Es stellt sich die Frage: Wie viel ist eigentlich Geld noch wert im Fußball?“, so der RB-Sportdirektor. Und verwies auf Schalke-Boss Tönnies, der für seinen Club gefordert habe, auch mal tiefer in die Tasche zu greifen. Unabhängig davon, dass man im internationalen Wettbewerb mit den Großinvestoren aus Katar, Russland oder China durchaus mithalten könnte, will man in Leipzig bei der gegenwärtigen Strategie bleiben.

Emanzipiert sich RB Leipzig von Red-Bull-Investitionen?

Die weiterhin lautet: „Wir müssen so gut scouten, dass wir auch in Zukunft neue Keitas, Forsbergs, Werners, Upamecanos und Sabitzers entdecken und bei uns haben“, so Ralf Rangnick. Dass die Spirale der Ablösesummen auch die Preise für vielversprechende Talente in neue Höhen treiben wird, kann er dabei außen vor lassen. Auch wenn die Uefa zuletzt Teile der Red-Bull-Gelder beanstandete, wie am Mittwoch bekannt wurde. Denn wenn man bei RB Leipzig weiterhin so wirtschaftet wie bisher wird man künftig auf externe Millionendarlehen weniger angewiesen sein.


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