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Hasenhüttl: Mit „Unbeflecktheit” gegen Monacos Erfahrung

Es wird spannend sein zu erleben, was am Mittwochabend taktisch auf RB Leipzig zukommt. Monacos Trainer ließ sich nicht in die Karten gucken. RB-Coach Ralph Hasenhüttl äußerte sich etwas detaillierter zu seinen Überlegungen.

Hasenhüttl: „Frei aufspielen”

Der Cheftrainer von RB Leipzig sagte: „Wir sind mittlerweile eine Mannschaft geworden, die mehrere Gesichter zeigen kann. Die ersten Spiele der Saison haben gezeigt, dass wir etwa 60 Prozent Ballbesitz hatten. Wir haben uns Respekt erarbeitet, haben auch mit Ballbesitz viele Lösungen gefunden. Ob wir schon ein Topverein sind, ist mir da nicht so wichtig.” Wichtiger sei, wie intensiv sich das Team der Leipziger entwickelt habe.

Gegen Monaco erwartet der Österreicher, dass seine Mannschaft wieder etwas mehr seine Konter- und Pressingstärke ausspielen kann. „Sie haben uns vor allem eins voraus, ihre Erfahrung. Wir müssen unsere Unbekümmertheit, unsere Unbeflecktheit dagegenwerfen, um frei aufzuspielen”, sagte der 50-Jährige.

Orban: „Dürfen sie nicht spielen lassen”

Hasenhüttl erwartet „einen Gegner, der sehr unangenehm zu bespielen ist”. Zehn der letzten 14 Tore seien aus Standardsituationen heraus gefallen. „Wir müssen hellwach sein, ihr Umschaltspiel ist europaweit bekannt”, sagte der Fußballlehrer. Kapitän Willi Orban warnte: „Wir dürfen den Gästen keine Räume geben und sie nicht spielen und kombinieren lassen. Zudem müssen wir uns auf unsere Qualitäten konzentrieren. Wenn wir im eigenen Stadion unser Spiel durchziehen, dann traue ich uns eine Überraschung zu.”

Und auch der RB-Coach gab sich zuversichtlich: „Ich traue uns zu, dass wir ihnen Rätsel aufgeben können”, sagte er. „Ich habe heute gemerkt, dass die Mannschaft ruhig und sehr fokussiert ist. Die Stimmung ist ein wenig anders als vor einem Bundesligaspiel. Man merkt einfach, dass am Mittwoch etwas Besonderes auf uns wartet.”


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