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Pause für Upamecano und Klostermann – RB Leipzig ohne Keita

RB Leipzig hat mit dem FC Augsburg eine der aufstrebenden Mannschaften der Stunde vor der Brust. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erklärte Ralph Hasenhüttl, wie er in das vierte Spiel der englischen Wochen geht. Dabei muss er vor allem wieder Naby Keita ersetzen.

Naby Keita rotgesperrt

Klar ist, dass er für zwei bis drei Spiele auf den rotgesperrten Naby Keita verzichten muss, der gerade erst wiedergenesen war. Über den Grund des Ausfalls seiner zentralen Figur im defensiven Mittelfeld wollte Ralph Hasenhüttl gar kein großes Aufheben machen. „Bei Naby muss man die Kirche im Dorf lassen. Es ist weder vorsätzlich noch absichtlich, er versucht halt, den Ball zu stoppen.“ Da sei das Bein manchmal zu hoch. Dass Keita dabei Kramer getroffen und an der Lippe verletzt hatte, tue ihm schließlich leid. Allerdings fand der RB-Trainer auch die rote Karte durchaus berechtigt. „Man kann Rot zeigen, das ist absolut okay. Ich glaube aber, dass sich die Strafe in Grenzen hält. Deswegen brauche ich auch nicht mit ihm sprechen“, so Hasenhüttl.

Upamecano und Klostermann werden geschont

Verletzte gibt es glücklicherweise aktuell keine zu beklagen. „Eigentlich gibt es nur ein paar Spieler, die etwas viel gespielt haben. Upa ist ziemlich durch, den werden wir wahrscheinlich hier lassen.“ Außerdem werde Lukas Klostermann wohl nicht mit zum FC Augsburg reisen, der ebenfalls nach seiner langen Verletzung noch nicht die ganz große Belastung mitmachen soll. Deswegen werde Ralph Hasenhüttl wieder rotieren, nachdem es bereits gegen Borussia Mönchengladbach gut funktioniert hatte. Er verabschiede sich „von dem Gedanken, die Spiele mit immer derselben Truppe zu absolvieren“, so der RB-Coach auf der Pressekonferenz.

Ilsanker, Compper, Schmitz: Aus drei mach zwei

Damit kann sich der RB-Coach in aller Ruhe auf den Ausfall von Keita vorbereiten und hat jede Menge Optionen zum Wechseln. „Es ist kein Nachteil, wenn man spielstarke Sechser hat. Konny hat dort stark gespielt, auch Kevin kann es spielen und Diego ist stärker geworden.“ Mit Kevin Kampl könnte der etwas offensivere Part zum Zug kommen, wenn Marcel Sabitzer wie gewohnt die Zehnerposition neben Emil Forsberg besetzt. Auch gut möglich ist die Rückkehr des fleißigen Yussuf Poulsen im Sturm neben Timo Werner. Diego Demme wird dann wohl auch wieder seinen Platz für Konrad Laimer in der Startelf einnehmen, ebenso wie Willi Orban anstelle von Stefan Ilsanker oder Dayot Upamecano. Damit bliebe Hasenhüttl die Entscheidung über Marvin Compper und Benno Schmitz, je nachdem ob und wo Allrounder Ilsanker noch eingeplant ist.

Timo Werner bei RB Leipzig schwer verzichtbar

Sicherlich wird man auch Timo Werner wieder in der Startformation erwarten. Obwohl Ralph Hasenhüttl bereits angekündigt hatte, auch seinen Torjäger mal ganz zuhause zu lassen, wird wohl es angesichts dessen Form erstmal nicht dazu kommen. Denn darüber könne der quasi selbst entscheiden. „Timo ist fit, hat eine überragende Form. Man lässt ihn nicht gerne draußen, aber man muss abwarten, wie der Spieler sich selber fühlt.“ Dabei seien zwei Punkte entscheidend in den Überlegungen: „Glaubt man, dass er leistungsmäßig das bringt, was man erwartet und ist das Verletzungsrisiko eventuell zu hoch?“ In beiden Fällen sieht es nicht nach einer Pause für den 21-Jährigen aus.

So könnte RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach spielen

Peter Gulácsi – Bernardo/ Marvin Compper/ Willi Orban (C), Benno Schmitz – Diego Demme, Kevin Kampl – Emil Forsberg, Marcel Sabitzer – Timo Werner, Yussuf Poulsen


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