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Ralph Hasenhüttl verteidigt Casteels nach Horror-Foul an Gentner

Eine Szene des letzten Spieltags schockte die Bundesliga und vor allem den VfB Stuttgart. Als der Wolfsburger Keeper Koen Casteels im Luftzweikampf mit Stuttgarts Christian Gentner zusammenprallte, brach der sich am Knie des Torhüters sämtliche Gesichtsknochen. Ralph Hasenhüttl nahm Casteels am Montag allerdings in Schutz.

Zusammenprall mit Timo Werner ohne Folgen

Dabei hatte auch sein eigener Spieler Timo Werner bereits mal mit Koen Casteels Knie Bekanntschaft gemacht, allerdings mit geringeren Folgen. Auch er wurde vom herauseilenden Keeper im Gesicht erwischt und musste beim Heimspiel (0:1) kurz behandelt werden, konnte die Partie aber zu Ende bringen.

Schließlich sei es laut Hasenhüttl regeltechnisch eine ganz normale Spielsituation, die in einem schweren Unfall für Christian Gentner endete. „Soviel ich weiß, war das früher so in der Torwartschule. Wenn du rauskommst, ziehst du das Knie raus um Schwung zu holen“, so der ehemalige Spieler der Bayern-Amateure und von Austria Wien.

Torhüter tragen selbst großes Risiko

Und fügte hinzu, dass man als Torwart selbst ständig ein großes Risiko trage. „Umgekehrt darf man auch eins nicht vergessen. Wenn bei einem Querpass vor dem Tor der Torhüter rauskommt und Richtung Ball fliegt um ihn abzuwehren, da kommt der Stürmer auch mit dem Fuß voran.“ Auch dabei setze man als Profisportler seine Gesundheit aufs Spiel. Das wissen auch die Bundesliga-Kicker und gehen dem Duell meist aus dem Weg. Genauso wenig wollte Hasenhüttl aber Gentner den schwarzen Peter zuschieben. „Nur hat er ihn einfach nicht kommen sehen, deshalb sah es dann böse aus.“

 

 

 

 


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