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69 Fouls und ein Mal Rot: RB Leipzig Schlusslicht in der Fairnesstabelle

Im Spiel gegen den FC Augsburg bewarb sich vor allem Daniel Baier mit seiner Provokation gegenüber Ralph Hasenhüttl um einen Preis für unsportliches Verhalten auf dem Platz. In der noch jungen Saison geht aber RB Leipzig selbst die Fairness etwas ab, zumindest laut der Fairnesstabelle bei Transfermarkt.

RB Leipzig mit weniger Fouls, aber mehr Karten

Zwei Niederlagen stehen nach fünf Spielen schon zu Buche und die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl hatte es auch gestern mit einer körperlich präsenten Truppe zu tun. Mit bisher 69 Fouls (13,8 pro Spiel) hat man drei weniger begangen als der gestrige Gegner. Mehr Fouls als RB Leipzig hat sonst nur der VfL Wolfsburg (71) und der FC Schalke (85) begangen. Das ist allerdings nicht der Grund dafür, dass man in der Fairnesstabelle mit 13 Strafpunkten aktuell letzter ist, denn nur Karten gehen mit in die Wertung ein (pro Gelbe Karte gibt es einen Punkt, drei für eine gelb-rote Karte und fünf für eine glatte rote Karte). Zumal durchschnittlich weniger gefoult wird als in der Vorsaison (15,2 Fouls pro Spiel).

Naby Keitas Foul zieht Fairnesswertung nach unten

Grund sind zum Einen die acht gelben Karten (1,6 pro Spiel gegenüber 1,2 in der Vorsaison). Fünf weitere Mannschaften haben eben so viele auf dem Konto. Der FC Augsburg hat zehn und Borussia Mönchengladbach sowie Eintracht Frankfurt jeweils neun. Zum anderen hat sich Naby Keita im letzten Spiel gegen Borussia Mönchengladbach schon am vierten Spieltag die rote Karte abgeholt, als er Christoph Kramer unglücklich mit dem Fuß im Gesicht traf. In der gesamten Vorsaison kam RB auf eine glatte rote Karte für Emil Forsberg im Spiel gegen den FC Bayern München. Spitzenreiter ist hier aktuell der SC Freiburg, im letzten Jahr noch Dritter, jetzt mit bereits zwei glatten Platzverweisen. Die fairste Mannschaft ist momentan Borussia Dortmund, die auf lediglich 49 Fouls und eine einzige gelbe Karte kommen. Immerhin: sowohl der BVB (1 Punkt), als auch SC Freiburg, Hamburger SV und Eintracht Frankfurt (je 9 Punkte) müssen heute noch ran.

 


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