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Daniel Baier zieht Schlusstrich mit persönlicher Erklärung zur Strafe

Zwei Tage nach der Partie zwischen dem FC Augsburg und RB Leipzig gab Daniel Baier auf der Pressekonferenz vor dem Stuttgart-Spiel nochmal eine persönliche Erklärung zu seiner unsittlichen Geste ab.

Daniel Baier: „Habe mich hinreißen lassen“

Der Mittelfeldspieler hatte in der Partie eine beleidigende Handbewegung unterhalb der Gürtellinie in Richtung Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl gemacht. „Ich bin auf eine Provokation eingegangen und habe mich hinreißen lassen. Das darf mir nicht passieren.“ Wieso, das könne er sich auch zwei Tage nach dem Spiel nicht wirklich erklären. Und was es gewesen sein soll, auf das er da geantwortet hat, konnte er auch nicht aufklären. Ralph Hasenhüttl war am Mittwoch immer noch angefressen aufgrund des gesamten Vorfalls.

RB Leipzig hat das Thema abgehakt

Mit dem hatte Daniel Baier auch nicht nochmal gesprochen, für den RB-Coach ist das Thema seit gestern erledigt. Baier habe nach dem Spiel auf dem Spielfeld und später versucht, Kontakt aufzunehmen, aber zum Gespräch zwischen ihm und RB Leipzig ist es nicht mehr gekommen. Mit der Strafe durch den DFB ist auch für Baier jetzt ein Schlusstrich gezogen, ein Spiel Sperre und 20.000 Euro Geldstrafe bekam er am Mittwoch aufgebrummt. „In meinen 15 Jahren ist mir so etwas noch nie passiert und ich kenne keinen vergleichbaren Fälle. Ich hab das Urteil akzeptiert, weil ich zu der Strafe stehe und sie antreten will.“ Durch den Fehltritts in seiner Vorbildfunktion als „Mensch, Familienvater und Fußballer“ sieht er aber keinen Grund, sein Kapitänsamt aufzugeben. Anschließend bat er darum, auch seine Teamkollegen nicht mehr zum Thema zu befragen.

 

 


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