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Ralph Hasenhüttl: „Wahnsinniges Programm im Moment“

Nach der Niederlage beim FC Augsburg geht es für RB Leipzig Schlag auf Schlag weiter. Am Samstag empfängt man Eintracht Frankfurt. Am kommenden Dienstag tritt man bei Besiktas Istanbul an. Am Sonntag darauf muss man zum 1.FC Köln reisen.

Neue Herausforderung für RB Leipzig

„Wir haben einfach ein wahnsinniges Programm im Moment“, sagt Trainer Ralph Hasenhüttl: „Das ist für uns alle neu. Es ist auch mental eine neue Situation.“ Sieben Pflichtspiele absolvierte die junge Mannschaft in 37 Tagen – im Schnitt etwa alle fünf Tage eine Partie.

Durch die erstmalige Teilnahme an der europäischen Meisterklasse und das Erreichen der zweiten DFB-Pokal-Hauptrunde wird das Programm für den Tabellenzweiten der vergangenen Saison bis Anfang Dezember so bleiben. Das war die Mannschaft in der vergangenen Saison nicht gewohnt. Da absolvierte RB als Aufsteiger nach dem Pokal-Aus in der ersten Runde lediglich 35 Pflichtpartien in der gesamten Spielzeit.

Tief stehende Gegner wollen bespielt werden

Hinzu kommt, dass die Gegner wie zuletzt beim 0:1 gegen den FC Augsburg sich aufs Verteidigen konzentrieren und RB das Spiel überlassen. „Auf die junge Mannschaft kommen Aufgaben zu, die ganz, ganz schwer zu lösen sind“, meinte Ralph Hasenhüttl: „Gegner, die sehr, sehr tief stehen.“ Man müsse Lösungen mit viel Aufwand im Drei-Tages-Rhythmus finden.

Auch die Frankfurter werden es den Leipzigern schwer machen wollen. Auswärts ist die Mannschaft von Trainer Niko Kovač noch ungeschlagen, holte sieben Punkte aus drei Partien – und das mit gerade mal zwei erzielten Toren. Gegentreffer: Fehlanzeige.

Ralph Hasenhüttl verlässt seinen Weg nicht

Wie sehr Ralph Hasenhüttl nach zuletzt neun Änderungen in der Startformation beim Spiel in Augsburg auch an diesem Samstag in der heimischen Red Bull Arena rotieren lässt, bleibt abzuwarten. „Das Schöne ist, dass eine Rotation immer nur an dem bewertet wird, was unterm Strich rüberkommt als Ergebnis“, kommentierte Hasenhüttl Fragen zu den zahlreichen Veränderungen.

Vor dem Duell mit dem zehntplatzierten Tabellennachbarn Eintracht Frankfurt liegt RB punktgleich auf dem neunten Platz. „Wir wussten vor der Saison, dass das nicht einfach werden wird“, meinte Ralph Hasenhüttl. Der Weg sei aber vorgezeichnet. Um eine Spitzenmannschaft zu werden, müsse man diesen Weg gehen. „Und ich bin weit davon entfernt, den zu verlassen, weil ich einmal zu viel oder zu wenig rotiert habe“, sagte der Trainer.

(DPA | RBlive)


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