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Baier entschuldigt sich – Hasenhüttl nimmt an

Ralph Hasenhüttl hat die Entschuldigung des Augsburger Kapitäns Daniel Baier angenommen. Der Spieler hatte in der Partie gegen RB Leipzig (1:0) in Richtung des Gästetrainers eine Masturbation nachgeahmt. Entschuldigt hatte er sich dafür eine Weile lang nicht. Erst nach der Ein-Spiel-Sperre durch den DFB sagte Baier, es tue ihm leid. Hasenhüttl entgegnete daraufhin am Freitag: „Die Reue war ehrlich. Ich nehme die Entschuldigung an.“

Die Szene hatte in den vergangenen Tagen für viel Wirbel gesorgt. Diskutiert wurde vor allem, ob die obszöne Geste mit Emotionalität bei einem Fußballspiel entschuldigbar sei. Hasenhüttl, dem sie galt, sagte: Nein. Der DFB-Kontrollausschuss entschied ebenfalls, das ginge nicht. Und sperrte Baier für ein Spiel, zusätzlich muss er wegen „krass sportwidrigem Verhaltens“ 20.000 Euro Strafe zahlen.

„Ich nehme die Entschuldigung an“

Baier hatte lange Zeit Mühe, sich für die Geste zu entschuldigen. Nach dem Spiel war es zu einer Auseinandersetzung mit Hasenhüttl gekommen. Der hatte sowohl einen Handschlag mit Baier ausgeschlagen, als auch dessen Versuch, sich später bei ihm zu entschuldigen. Erst ein Reuebekenntnis am Donnerstag hat den Österreicher umgestimmt. „Ich hatte das erste Mal das Gefühl, dass die Reue ehrlich ist“, sagte Hasenhüttl. „Er hat verstanden, dass er sich danebenbenommen hat, so hat das auch der DFB bewertet. Ich nehme die Entschuldigung an. Damit ist das Thema für mich erledigt.“

 

 


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