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Ibrahima Traoré überzeugt Naby Keita von RB – Bayern hat zu viel Angst

Viel spekuliert wurde im Sommer über die Zukunft von Naby Keita. Dabei hat laut englischen Medienberichten Ibrahima Traoré eine entscheidende Rolle gespielt.

Naby Keita mit Problemen mit Mitspielern bei RB Leipzig

Denn der Offensivspieler von Borussia Mönchengladbach habe seinem guinesischen Nationalmannschaftskollegen im Sommer geraten, sich nicht respektlos zu verhalten.

„Wir haben ein gutes Verhältnis zueinander“, erklärte Ibrahima Traoré demnach der BBC. „Ich habe Naby Keita in der Vorbereitung angerufen, weil ich gehört hatte, dass er Probleme mit manchen Spielern hat und ich wusste, dass er nicht zufrieden mit der Situation war, weil er zum FC Liverpool wechseln wollte.“

Ibrahima Traoré: ‚Konzentriere dich auf deinen aktuellen Verein!‘

„Ich habe ihm gesagt, dass es nicht gut ist, was du machst, weil du immer noch ein Spieler bei RB Leipzig bist“, so Ibrahima Traoré weiter. „Du wirst nach Liverpool gehen, wenn nicht dieses Jahr, dann nächstes Jahr, aber in der Zwischenzeit musst du dich auf dein Team konzentrieren und mit Leipzig zu trainieren, weil das deine Mannschaft ist.“

Nach einem langen Gespräch habe Naby Keita auf seinen Landsmann gehört. „Er sagte: ‚Du hast Recht, ich werde noch ein Jahr hier spielen müssen, also muss ich hier auch gut spielen.“

Naby Keita bereits im Winter nach England

Spekuliert wird in England auch weiterhin über die nahe Zukunft von Naby Keita. Demnach glaubt Experte Lee Price, dass der Mittelfeldmann bereits im Januar zum FC Liverpool wechseln könnte, auch wenn man sich mit RB Leipzig auf einen Wechsel zum kommenden Sommer geeinigt hat.

Der Fall könnte dies sein, wenn RB in den europäischen Wettbewerben bis zum Winter aus dem Rennen ist. Dann wäre es vorstellbar, dass Liverpool noch mal einen Vorstoß unternimmt und Leipzig bereit ist zu verkaufen. Aktuell gibt es diesbezüglich aber keine Pläne und Gespräche. Entsprechend sind die Spekulationen auch sehr vage.

Bayern München verzichtet auf Verpflichtung von Naby Keita

Der Kicker (Print) berichtet derweil, dass auch der FC Bayern München im Sommer mit den Beratern von Naby Keita in „aussichtsreichen Gesprächen) stand und eine Verpflichtung des Kickers geprüft habe. Allerdings sei dem deutschen Rekordmeister das Risiko zu hoch gewesen.

Man wollte den Deal, den der FC Liverpool letztlich abschloss, nicht eingehen. Die Engländer kauften Keita jetzt für ein Gesamtpaket von bis zu 150 Millionen Euro (70 Millionen Euro Ablöse, 60 bis 80 Millionen Euro Gehalt). Die Bayern hatten Angst, eine solche Investition zu tätigen, ohne zu wissen, ob sie in einem Jahr einen gesunden Naby Keita erhalten.


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