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Trotz Ohrstöpseln: Werner muss wegen Kreislaufproblemen raus

Das war nicht der Abend von Timo Werner: Der Nationalstürmer musste bei RB Leipzigs 0:2 (0:2)-Niederlage bei Besiktas Istanbul bereits nach einer guten halben Stunde ausgewechselt werden. Grund war wohl auch der Höllenlärm beim ohrenbetäubenden Pfeifkonzert im Besiktas-Stadion.

In der ohrenbetäubend lauten Startphase hatte sich Werner von Teamarzt Dr. Frank Striegler Ohrstöpsel geben lassen. Doch danach schmiss Werner den Lärmschutz wieder weg.

Ohrstöpsel vom Doc für Timo Werner (Foto: imago).

Ohrstöpsel vom Doc für Timo Werner (Foto: imago).

Auch Atemprobleme: Lukas Klostermann kam für Timo Werner statt Naby Keita

Nach einer halben Stunde ging der RB-Angreifer mehrfach zu Trainer Ralph Hasenhüttl, um ihm mitzuteilen, dass er Kreislaufprobleme habe. Der 21-Jährige fasste sich immer wieder an die Ohren. So kam Lukas Klostermann in der 33. Minute nicht wie geplant für den Rot gefährdeten Naby Keita, sondern für Werner.

„Timo wollte wegen Kreislauf- und Atemproblemen nicht mehr auf dem Platz bleiben”, bestätigte Hasenhüttl. Nach Spielende sei es Werner dann wieder besser gegangen.

Statistik Besiktas Istanbul vs. RB Leipzig

Besiktas JK – RB Leipzig 2:0 (2:0)

Besiktas JK: Fabri – Medel (61. Necip Uysal), Pepe, Tosic, Caner – Hutchinson, Özyakup (C) – Ricardo Quaresma, Talisca (71. Arslan), Babel – Tosun (80. Negredo).

RB Leipzig: Peter Gulacsi – Stefan Ilsanker, Willi Orban (C, 46. Kampl), Dayot Upamecano, Marcel Halstenberg – Diego Demme, Naby Keita (59. Bruma) – Emil Forsberg, Marcel Sabitzer – Jean-Kevin Augustin, Timo Werner (33. Klostermann).

Tor(e): 1:0 Babel (11., Tosun), 2:0 Talisca (43. Quaresma); Torchancen: 5:9; Ecken: 3:6; Schiedsrichter: Sergei Karasev (Russland); Gelbe Karten: Caner (18.), Fabri (87.) / Orban (8.), Keita (15.); Zuschauer: 41.000 im Vodafone-Park Istanbul.


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